Chronik | Burgenland
20.07.2018

Burgenland: Feuerwehr musste gestürztes Pferd retten

Zudem brannte Lkw-Anhänger auf A2 im Südburgenland. Knapp 60 Feuerwehren mit aufwendigen Löscharbeiten beschäftigt gewesen.

Die Stadtfeuerwehr Pinkafeld (Bezirk Oberwart) hat gestern, Donnerstag, einen einsatzreichen Tag gehabt. Auf der Südautobahn (A2) zwischen Pinkafeld und Loipersdorf brannte in Richtung Wien ein Lkw-Anhänger. Der Einsatz dauerte mehrere Stunden, berichtete Kommandant-Stellvertreter Christian Ulreich am Freitag der APA. Zuvor musste ein in einem Bachbett gestürztes Pferd geborgen werden.

"Das Tier ist mit den Hinterläufern unter einem Stein hängengeblieben und war zu schwach um aufzustehen. Wir mussten das Pferd daher mittels Kran bergen", so Ulreich.

Lkw-Löscheinsatz dauerte mehrere Stunden

Kurz darauf, um 16.44 Uhr, erfolgte schließlich die Alarmierung wegen eines brennenden Lkw-Anhängers. "Der Lenker hat den Rauch bemerkt, ist zur Seite gefahren, hat den Anhänger selbst abgesattelt und die Feuerwehr verständigt", schilderte der stellvertretende Kommandant. In dem Anhänger, in dem sich laut Ulreich Plastik und Restmüll befunden hat, dürfte das Feuer entstanden sein. "Der Lenker hat uns erzählt, dass es dort zu brennen begonnen hat."

Der Einsatz dauerte für die Feuerwehr Pinkafeld bis 22.30 Uhr. "Die Löscharbeiten haben relativ lange gedauert, da wir das dicht gestapelte Ladegut abladen mussten. Außerdem hat auch die zu geringe Wasserversorgung Probleme gemacht", so Ulreich. Insgesamt waren vier Feuerwehren mit knapp 60 Leuten im Einsatz. Verletzt wurde niemand.