Sido & Bushido: Geht das zusammen?
Die beiden Berliner Rapper Sido und
Bushido haben ihre öffentlich gepflegte Blutsfeindschaft beigelegt. Am Freitag erscheint das erste gemeinsame Album der beiden. Es heißt "23" - nach der Anzahl der Titel. Die beiden verstehen sich dabei als Geschäftsmänner. Am Montag stellt das Duo sein Werk in Berlin vor.
"Wenn es in Deutschland zwei Rap-Geschäftsideen gibt, die laufen, dann ist es die Maschinerie Sido mit allem, was da dran hängt, und dann natürlich ich", sagte
Bushido der
Berliner Zeitung. "Vertragen ist schön und gut, aber wir können auf diese Weise auch den einen oder anderen Euro machen, und das ist für uns definitiv wichtig." Sido, derzeit auch als Juror in der ORF-Show "Die große Chance" zu sehen, ergänzt: "Wenn man mit unseren beiden Namen einen Deal shoppen geht, kann man jede Plattenfirma fragen, und die kämpfen alle darum, dass sie den Deal bitte bekommen."
Erstes Video: Sex, Gewalt und Drogen
Die Plattenfirma Sony Music spricht vom musikalischen "Megaprojekt des Jahres 2011". Und erklärt, Sido habe Ende 2010 den Anstoß dazu gegeben, die Feindschaft zu beenden. In einer Single hatte Sido seinem Konkurrenten "gute Besserung" gewünscht, nachdem Bushido an den Bandscheiben operiert worden war. Bushido habe sich daraufhin per Twitter bei seinem Kollegen bedankt, heißt es von Sony. Danach habe es ein erstes Treffen gegeben und die Idee zu einer Zusammenarbeit sei gereift.
Peter Maffay an Bord
Am 17. Oktober gibt es eine Pressekonferenz in Berlin. Dort, so heißt es in der Einladung, könne man miterleben "wie ein Dominator des Rap auf den anderen trifft". Gaststar auf dem Album ist Peter Maffay. "Das ist doch eine krasse Sache, Peter Maffay, der Typ ist auf jeden Fall 'ne Nummer", sagte Sido der Zeitung.
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