© ORF/Matt Groening

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12/17/2014

D'oh: 25 Fragen zu 25 Jahren "Die Simpsons"

Was haben Sie in all den Jahren von den Legenden aus Springfield gelernt? Testen Sie ihr Wissen.

Den Erfolg der Simpsons einzuordnen, ist längst unmöglich. Keine Serie ist auch nur annähernd so erfolgreich, langlebig und gleichzeitig so einflussreich wie die 1988 von Matt Groening erdachte Zeichentrick-Familie.

Um die Serie zu beschreiben, muss man weiter ausholen: "Die Simpsons" sie sind der generationenübergreifende kleinste gemeinsame Nenner; sie sind der Status quo der amerikanischen Popkultur; ein Paralleluniversum in gelb, das immer mehr mit dem echten Leben zu tun hat als die Sitcoms, gegen die es programmiert ist.

Es geht natürlich auch einfacher: "Die Simpsons" sind Kult (Mehr dazu siehe unten) - und heute feiern sie ihr 25-Jahr-Jubiläum.

Höchste Zeit, ihr Wissen über Homer, Marge, Maggie, Lisa und Bart zu testen:

Wie die Simpsons wurden, was sie sind

Sie haben Häuser in die Luft gesprengt, einen ehemaligen US-Präsidenten verprügelt und auch Kontakt mit Außerirdischen gehabt: "Die Simpsons" toben seit 25 Jahren durchs Fernsehen. 1989 wurde die gelbe Zeichentrickfilmfamilie als Kinderfernsehen abgetan. Heute ist die Sendung die langlebigste Hauptabendserie der US-Geschichte, eines der erfolgreichsten TV-Formate der Welt und ein Stück Kulturgut.

Am 17. Dezember feiern "Die Simpsons" ihr Bildschirm-Jubiläum in den USA. Dabei waren sie ursprünglich nur als Pausenfüller für die "Tracey Ullman Show" auf dem US-Sender Fox gedacht. Die Show an sich wurde schnell abgesetzt. Aber die lustigen Trickfilme, aus denen könnte man doch echtes Fernsehen machen, dachte sich der junge Sender Fox Ende der 1980er Jahre. Heute bezweifeln so manche Spötter, ob Fox ohne die "Simpsons" überhaupt seine ersten Jahre überstanden hätte. Die Serie brachte Geld und Renommee und ist ein Export-Hit. In Österreich ist sie seit 1991 imORF zu sehen.

Sehen Sie hier: Lebende Doppelgänger von Simpsons-Figuren

Naiv-trottelig

Dabei waren die Kritiker anfangs nicht angetan über den naiv-trotteligen Vater Homer, die übervorsichtige Mutter Marge, den viel zu frechen Sohn Bart, die besserwisserische Schwester Lisa und ... ja, was ist Maggie eigentlich, außer der kleinen Schwester, die seit 25 Jahren in die Windeln macht und weder Laufen noch sprechen lernt (außer dem Wort "Daddy", gesprochen von niemand geringerem als Diva Elizabeth Taylor). Religiösen Menschen war die Serie zu ketzerisch, Frauenverbänden zu frech, Islamisten zu westlich, Russen zu amerikanisch. Und überhaupt: Zeichentrick für Erwachsene!?

Doch die "Simpsons" waren perfekt zu vermarkten. Nicht nur, dass sie im amerikanischen wie im deutschsprachigen Fernsehen in Dauerschleife laufen. Man kann sich sein Haus auch komplett mit "Simpsons"-Produkten einrichten. Oder sogar das Haus selbst bauen.

Lesen Sie hier: Unnützes "Simpsons"-Wissen

Springfield, das liegt in ...

Dreh- und Angelpunkt bleibt Springfield, die Heimatstadt der Familie: In welchem US-Staat das eigentlich liegt? Das hat Schöpfer Matt Groening bewusst offen gelassen. Ansonsten hat er sich an der eigenen Biografie bedient: Die Vornamen der Simpsons sind von der Familie Groenings entlehnt und auch viele Randfiguren gab es im wirklichen Leben des heute 60-Jährigen. Der Mikrokosmos der Figuren, in dem man für jede Berufsgruppe, jeden Menschentypen, jede Eigenart ein Gegenüber findet, ist eine der Stärken der "Simpsons".

Auch die Gastrollen machten die Serie zum Hit. Selbst Stars reißen sich darum, einmal eine der Trickfiguren zu sprechen. Oft stellen sie sich dabei selbst dar. Drei der vier Beatles waren dabei, Michael Jackson, Werner Herzog und mit Tony Blair sogar ein echter Premierminister. Das stelle man sich einmal bei Angela Merkel oder Werner Faymann vor.

Einmalige Auftritte bei den Simpsons im Überblick

Kürzungen

Dabei gab es genug Ärger. Fox verlängerte den Vertrag nach der 23. Staffel nur, als die Hauptsprecher einer drastischen Kürzung ihrer Gagen zustimmten - die mit gut 200.000 Euro je 23-Minuten-Folge immer noch stattlich sind. Nun ist Staffel 26 unter Dach und Fach. Zwar sinken die Einschaltquoten und von den 13,4 Millionen Zuschauern der ersten Staffel in den USA ist nur noch gut die Hälfte übrig. Diese Zahlen sind aber stabil - und für die meisten Serien ein unerreichbarer Traum.

Bei ProSieben, wo das Format nach dem Deutschland-Start im ZDF 1991 seit 1994 läuft, hat die Serie ebenfalls eine treue Fangemeinde. Dort schalten regelmäßig 1,5 Millionen bis 2 Millionen Zuschauer am Montagabend die Erstausstrahlungen ein. Der ORF zeigt die Folgen der 25. Staffel aktuell am Samstagnachmittag auf ORF eins, allerdings erfolgt die Ausstrahlung aufgrund der Wintersportübertragungen in den kommenden Wochen nur unregelmäßig. Heuer verfolgten auf diesem Sendeplatz durchschnittlich 84.000 Zuseher die neuen Abenteuer von Homer und Co. Am 24. Dezember gibt es zudem ab 20.15 Uhr fünf Weihnachtsfolgen der "Simpsons" zu erleben. Bei diesem Special feiert die Episode "White Christmas Blues" ihre ORF-Premiere.

Die Simpsons als Lego-Figuren

Rekorde

Schon vor fünf Jahren hatten die "Simpsons" den Rekordhalter (es war die Westernserie "Rauchende Colts") überholt und sind seitdem die langlebigste Serie im US-Abendprogramm. Wer heute 30 ist, kennt ein Leben ohne die gelben Figuren faktisch gar nicht. Die 31 Emmys sind die Spitze eines Trophäenberges und nicht nur, dass die Hauptdarsteller jeweils eine Briefmarke der amerikanischen Post bekamen: Mutter Marge zog sich sogar für das Herrenmagazin "Playboy" fast splitternackt aus.

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