Ikea will ganzen Stadtteil bauen
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Wohnungen, Büros und Geschäfte: Die schwedische Möbelkette Ikea will in Hamburg ein komplett neues Stadtviertel für Tausende Menschen bauen. "Wir möchten einen neuen Stadtteil bauen, von dem Hamburg profitiert", sagte Harald Müller, Manager bei Ikeas Immobilientochter Landprop dem Hamburger Abendblatt vom Mittwoch. Dafür werde rund um die Innenstadt oder in Flughafennähe bereits ein mindestens fünf Hektar großes Areal gesucht.
Hamburg sei "eine der Prioritätsstädte in Deutschland, in denen wir aktiv Grundstücke suchen und hoffentlich bald fündig werden", sagte Müller. Ein konkretes Gestaltungskonzept für das Viertel wolle Ikea gemeinsam mit den Behörden erarbeiten.
London
Ein ähnliches Projekt plant das Unternehmen bereits im Osten Londons. Elf Hektar Land im Osten Londons hat der Möbelbauer bereits erworben. Dort sollen unter dem Namen "The Strand East" rund 1200 Mietwohnungen in unterschiedlichen Kategorien gebaut werden. Hinzu kommen 480.000 Quadratmeter Fläche für Büros und Geschäfte, eine Kreativzone, Restaurant, Hotel, Fußgänger- und Fahrradwege sowie eine neue Busroute. Bis auf die öffentlichen Verkehrsmittel soll das Viertel autofrei bleiben. Innovativ auch das Müllkonzept: Der Müll wird aus den Wohnungen in Tunnels abgesaugt. Energie kommt aus einem hydroelektrischen Kraftwerk. Die Bauarbeiten sollen 2013 beginnen. Geplant ist, das Konzept auch in weiteren westeuropäischen Großstädten umzusetzen.
Ikea investiert aber auch in alternative Energie. Ein Windkraftpark in Mittelschweden soll den Strombedarf aller schwedischen IKEA-Niederlassungen decken (siehe Galerie).
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