Stipe hatte Angst, sich mit HIV infiziert zu haben
Ganz offen hat Michael Stipe nun erzählt, dass die Angst vor HIV seine Musik stark beeinflusst hat. Der R.E.M.-Sänger litt lange Zeit unter der Angst, sich mit HIV infiziert zu haben, was sich auch auf seine Musik auswirkte.
Das Album "Automatic for the People" aus dem Jahr 1992 wäre wohl ganz anders ausgefallen, hätte er sich zu dieser Zeit nicht mit dem Tabuthema beschäftigt, so der Popstar. In den 80er-Jahren dominierte nämlich die Ansicht, dass homosexuelle Männer besonders gefährdet seien, an AIDS zu erkranken.
Obwohl letztendlich also noch mal alles gut ausging, waren seine Freunde, Familie sowie die Öffentlichkeit sehr besorgt um ihn, da Stipe zu dem Zeitpunkt sehr dünn war und ein geringes Körpergewicht eines der Symptome der tückischen Krankheit ist. Seine Bandkollegen Mike Mills, Peter Buck und Bill Berry waren eine der ersten, die vom Ergebnis seines Tests erfuhren. Jedoch hätten sie alle nie wirklich gewusst, "wie verängstigt" der Sänger tatsächlich war, so Stipe im Interview. "Ich - wir - haben viele Leute verloren."
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