Der erste neunstellige Transfer steht bevor
Der größte Transfer-Hickhack des Sommers könnte ein jähes Ende finden: Die Protagonisten sind Real Madrid sowie die Tottenham Hotspurs und deren Star Gareth Bale. Nachdem sein Klub den 24-Jährigen bisher für unverkäuflich erklärt hatte, werden nun andere Töne angeschlagen. „Wenn ein Spieler fix weg will, ist es schwer, ihn zum Bleiben zu überreden“, sagte Keith Mills, der Sportdirektor der Spurs.
Bale soll sich unterdessen längst einig mit den Madrilenen sein. Es geht wohl nur noch um die Rekordablösesumme. Wie das Zahlungsmodell genau aussehen wird, ist noch unsicher. Im Moment offerieren die Königlichen 100 Millionen Euro plus Angel Di Maria oder Fábio Coentrão. Damit würde der Waliser zum teuersten Spieler der Geschichte werden. Nachdem er dieselbe Position wie Cristiano Ronaldo bekleidet, könnte der Portugiese fortan als Stürmer spielen.
Der FC Barcelona hätte Bale übrigens im Sommer 2011 weitaus billiger bekommen können: Tottenham forderte damals 40 Millionen, was den Katalanen allerdings zu viel war.
Neben Tottenham wird wohl auch der FC Liverpool seinen Star verlieren: Luis Suárez forciert einen Wechsel zum FC Arsenal. „Ich muss Champions League spielen“, erklärte der Uruguayer dem Guardian. Zudem habe er eine Klausel, die es ihm möglich mache, den Klub zu wechseln, wenn dieser die Champions League verpasst. Liverpool hat diese als Tabellen-Siebenter der abgelaufenen Saison klar verfehlt. Die Reds haben jedoch trotz eines 40-Millionen-Pfund-Angebots erklärt, Suárez sei unverkäuflich. Neben den Gunners ist auch Real Madrid am 26-Jährigen interessiert.
Die Auserwählten
Bei der Wahl zum europäischen Fußballer des Jahres schaffte es neben Bale mit Robin Van Persie nur ein weiterer Kicker aus der Premier League in die Top Ten. Ein Ausrufezeichen konnte hingegen die deutsche Bundesliga setzen: Gleich vier Profis schafften es unter die ersten Sieben. Allen voran Franck Ribéry, der gar in die Top Drei kam und somit neben Lionel Messi und Cristiano Ronaldo als Siegeskandidat gilt.
Die Top-Transfers des bisherigen Sommers:
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