Argentinische Kicker rasteten aus

Nach einer Niederlage verlorenen einige Spieler von Arsenal de Sarandi völlig die Beherrschung.

Mehrere Spieler des argentinischen Erstligisten Arsenal de Sarandi sind im Anschluss an Ausschreitungen erst nach einer Nacht in brasilianischem Polizei-Gewahrsam in die Heimat zurückgekehrt. Acht Profis durften am Donnerstag die Rückreise nach dem 2:5 beim Ronaldinho-Klub Atletico Mineiro in Belo Horizonte antreten. Atletico Mineiro hatte ihnen zuvor die auferlegten Strafgelder von umgerechnet 11.500 Euro ausgelegt.

Nach der Niederlage, zu der Ex-Weltfußballer Ronaldinho zwei Tore beisteuerte, hatten Arsenal-Spieler Polizisten angegriffen und Einrichtungen im Gastgeber-Stadion zerstört, wie die brasilianische Sportzeitung "Lance" berichtete. Drei Polizisten, unter ihnen die Chefin der Einsatztruppe im Stadion, seien verletzt worden. Die Kicker wurden danach ins Polizeirevier abgeführt.
Die Zwischenfälle begannen, als die Spieler nach dem Abpfiff den paraguayischen Schiedsrichter Enrique Caceres umringten, um gegen einige Entscheidungen zu protestieren. Als die Polizei versuchte, Caceres zu schützen, kam es zu einer Schlägerei mit den Fußballern. Anschließend zerstörten sie Möbel und Glasscheiben im Stadion. Die Polizisten schützten sich mit Schilden und Schlagstöcken, einige hatten sogar mit Gummigeschoßen geladene Gewehre im Anschlag.

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