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über Twerking
03.09.2016

Popowackeln wie Shakira

Wie ich beim Twerking meine Hüften in Schwung gebracht habe – und was das mit Pudding zu tun hat.

Je mehr der Popsch wabbelt, desto besser - die einzige (!) Situation, bei der eine Frau das will.

Mag. Laila Daneshmandi | über Twerking

Ohne diesen Kurs hätte ich mir nie ausmalen können, auf wie viele verschiedene Arten man seinen Allerwertesten bewegen kann. Ziel ist, es so aussehen zu lassen wie bei der Queen of Popowackeln, Shakira. Meine ersten Versuche erinnern wohl eher an einen rostigen Roboter – am Ende der Stunde hätte ich mit Nachbars Lumpi um die Wette wedeln können.

Das Wichtigste im Ti:Kju Twerk & Dance Studio ist der Spiegel. Immerhin gilt es, ständig zu überprüfen, ob die Hüften eh richtig schwingen. Und das ist leichter gesagt als getan (Infos unter www.twerkin.at, Schnupperstunde kostenlos).

Beim ersten Move muss der Po hinauf: Die Beine stehen weit auseinander und sind gebeugt. Die Hüfte ist zuerst nach oben gekippt, dann wird der Po mit Schwung nach oben gedrückt. Zuerst langsam, dann immer schneller – so gut es eben geht. Wir üben im Takt zur Musik, Hüfte rauf, Hintern rauf. Mit der Zeit wird der Schwung leichter. Je mehr der Popsch wabbelt, desto besser. Das ist wirklich die einzige (!) Situation, in der eine Frau will, dass ihr Po das Bewegungsverhalten eines Puddings spiegelt. Der Oberkörper darf sich nicht mitbewegen.

Beim zweiten Move muss der Po hinunter. Heißt: Die Beine werden gestreckt und der Po drückt mit Schwung nach vorne. Eine eindeutig zweideutige Bewegung. Der Spiegel lügt nicht: Von einer Shakira bin ich weit entfernt, aber wir haben einiges zu lachen.

Spätestens bei Move Nummer drei ist der Pudding-Popsch entscheidend. Wir stehen gerade und drücken langsam den linken und rechten Hüftknochen abwechselnd nach vorne. Auch das passiert immer schneller bis hinten alles wabbelt, diesmal nach links und rechts. Es erinnert mich ein bisschen an den Balztanz bei den Bienen – bei Shakira ist es letztlich auch nichts anderes.

Fazit:

Für schwungvolle Tänzerinnen und alle mit eingerosteten Hüften. Ein schweißtreibendes Bauch-Bein-Po-Training mit Choreografien. Je mehr Hüftspeck man mitbringt, desto besser.

Fun:

Schweiß:

Effekt:

So sieht das Workout aus: