Mein Workout: Hula-Hoop
Retro ist doch gerade sooo "in" – wir tragen wieder Converse-Schuhe, Knallfarben sind der letzte Schrei und sogar der Hippie-Look ist wieder en vogue. Was in der Mode funktioniert, geht auch im Sport. Bestes Beispiel: der Hula-Hoop-Reifen.
Lange Zeit musste er unter dem Bett oder im Keller verstauben, während Aerobic, Yoga und andere hippe Fitnesstrends im Rampenlicht standen. Jetzt darf er endlich wieder um die Körpermitte. Der Hula-Hoop wurde schon in den 1960er-Jahren dafür geschätzt, dass er Bauch, Rücken und Hüfte in Schwung und in Form bringt. In Zeiten wie diesen reicht das natürlich nicht mehr aus. Da braucht es zumindest so etwas wie einen Hula-Hoop 2.0.
Ein paar clevere Physiotherapeuten haben da mitgedacht und den Powerhoop entwickelt – er ist schwerer und hat eine gewellte, gepolsterte Innenseite. So werden angeblich noch besser noch mehr Kalorien verbrannt. Ah ja, danke. Den Vogel abgeschossen haben wieder einmal die Asiaten. Ich hatte unlängst das zweifelhafte Vergnügen, ihre Neu-Version des Hula-Hoop auszuprobieren: Ein etwa zwei Kilo schwerer Riesen-Reifen, der innen mit Hartplastik-Noppen versehen ist. Für den Massage-Effekt. Aha. Was ich davon hatte? Blaue Flecken an Bauch, Hüfte und Rücken. Bleiben wir doch bitte beim guten alten Hula-Hoop. Converse-Schuhe brauchen auch kein Mascherl, um wieder "in" zu sein.
➜GEEIGNET FÜR Beschwingte Hüftakrobatiker mit einem starken Magen und ohne Drehwurm.
➜FUN-FAKTOR Mit dem richtigen Schwung lässt sich so mancher Kopf verdrehen – auch der eigene.
➜EFFEKT Je schwerer der Reifen, desto einfacher bleibt man in Schwung. Für die Arme leichte Reifen nehmen.
➜INFOS Der Reifen ist je nach Qualität und Gewicht ab ca. 20 € im Sportfachgeschäft erhältlich. Workshops sind etwa unter www.feuerschrey.at zu vereinbaren.
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