Kultur/Medien

Netflix investiert verstärkt in heimische Filmbranche

Die globale Streamingplattform Netflix weitet ihre Investitionen in den österreichischen Markt aus und kündigt drei weitere Produktionen an. Die Serie "Kitz" sowie die ORF-Koproduktion "Totenfraubefinden sich derzeit in Entwicklung und werden wie auch der Film "Was Wir Wollten" in über 190 Ländern verfügbar sein. 

In allen drei Projekten wolle man Kreativen aus Österreich vor und hinter der Kamera global eine Bühne gegeben. „Wir möchten österreichischen Content mit globalem Appeal erzählen und sind deshalb begeistert von diesen drei neuen Projekten, die auf ganz eigene Weise unverkennbar aus Österreich stammen”, so Rachel Eggebeen von Netflix. Eggebeen weiter: „Mit ,Kitz' entwickeln wir in enger Partnerschaft mit Odeon Fiction eine sechsteilige Serie, in der uns die Co-Creators Nikolaus Schulz-Dornburg und Vitus Reinbold hinter die dunkle Fassade des eleganten Wintersportorts Kitzbühel mitnehmen.”

Infos zu einzelnen Produktionen: 

"Kitz": Ein Jahr nach dem tragischen Tod ihres Bruders dringt die 19-jährige Kitzbühelerin Lisi in die dekadente Welt einer Münchner Clique ein, die jede Saison in den Nobelskiort zum Feiern einfällt. Doch schon bald tritt Lisi eine Lawine los, die die Wahrheit hinter der Fassade voller Glamour, Geld und Hedonismus zum Vorschein bringt – mit unkontrollierbaren Folgen.

Autoren: Tanja Bubbel, Daniela Baumgärtl, Janina Dahse, Korbinian Hamberger.
Regie: Maurice Hübner und Lea Becker.

"Totenfrau": Blum, Inhaberin eines Bestattungsunternehmens in einem renommierten Skiort und liebende Mutter zweier junger Kinder, wird durch den Unfalltod ihres Mannes in den Grundfesten ihres Lebens erschüttert. Bald begreift sie, dass er ermordet wurde, weil er dabei war, schreckliche Geheimnisse aufzudecken. Sie setzt zu einem Rachefeldzug an, wird aber dabei selbst von der Jägerin zur Gejagten.

Autoren: Barbara Stepanski, Mike Majzen, u.a.
Regie: Nikolai Rohde. 
Koproduktion mit dem ORF, basierend auf der gleichnamigen Buchreihe von Bernhard Aichner.

"Was Wir Wollten": Alice (Lavinia Wilson) und Niklas (Elyas M’Barek) sind glücklich, es fehlt ihnen an nichts außer einem Kind. Nach diversen gescheiterten In vitros fahren sie nach Sardinien in den Urlaub, um ihren Kinderwunsch hinter sich zu lassen. Genau dort allerdings kommt alles hoch, was sie bisher versucht haben zu verdrängen. Eine gutgelaunte Tiroler Familie zieht direkt ins Nachbarhaus und scheint all das zu haben, was ihnen fehlt im Leben. Durch ein unvorhergesehenes Unglück kommt es zu einer Wende ihrer Sicht auf die Dinge und auf den Sinn in ihrem Leben, in dem die natürlichste Sache der Welt nicht fruchtet.

Autorinnen: Ulrike Kofler, Sandra Bohle, Marie Kreutzer.
Regie: Ulrike Kofler.
Hergestellt mit Unterstützung des Österreichischen Filminstituts, Filmfonds Wien, FISA - Filmstandort Austria, Fondazione Sardegna Film Commission und MIBAC, in Zusammenarbeit mit dem ORF Film-/Fernsehabkommen.