Chronik/Wien

Rathausplatz-Christbaum kam bei strömendem Regen

Das Wetter hätte weihnachtlicher sein können. So wurde der aus Salzburg stammende Christbaum am Dienstag halt bei strömendem Regen angeliefert und auf dem Wiener Rathausplatz aufgestellt. Ausgewählt wurde heuer eine 130 Jahre alte Fichte aus Embach, einem Ortsteil der Pinzgauer Gemeinde Lend.

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Die Ankunft auf dem Platz vor dem Rathaus, wo bereits die Stände für den Christkindlmarkt aufgebaut sind, erfolgte mit Polizeieskorte. Der heftige Niederschlag stellte für das Aufstellen aber kein Hindernis dar, wie Wiens Forstdirektor Andreas Januskovecz versichert.

Der Baum, so gab er zu bedenken, sei eine derartige Witterung ohnehin gewohnt: „In Salzburg regnet es öfter.“

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Ausgewählt wurde die Fichte von Mitarbeitern des Wiener Forstamts sowie Kollegen aus Salzburg. In der Vorauswahl waren mehrere Bäume: „Denn es kann ja was passieren beim Umschneiden.“ Januskovecz zeigte sich zufrieden über das Gewächs.

Der Baum mache ein gutes Gesamtbild: „Er ist wunderschön.“

Voriges Jahr gingen insofern die Meinungen ja auseinander. Gar mit dem als sehr hässlich klassifizierten Christbaum in Rom wurde der Wiener Baum verglichen.

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Aufputz

Nach dem Aufstellen wird die 32 Meter hohe Fichte in Form gebracht. Abgebrochene Äste werden wieder ergänzt, danach wird geschmückt. Zu bewundern ist die Pracht dann ab dem 16. November, wenn Bürgermeister Michael Ludwig (SPÖ) gemeinsam mit Salzburgs Landeshauptmann Wilfried Haslauer (ÖVP) die offizielle Illuminierung vornimmt.

Sie werden dabei die aus 2.000 LED-Lichtern bestehende Beleuchtung anknipsen.

Der Weihnachtsbaum auf dem Rathausplatz kommt seit 1959 jedes Jahr aus einem anderen Bundesland. Im Vorjahr lieferte Kärnten das Exemplar. Morgen, Mittwoch, steht in der Früh bereits das nächste Christbaum-Aufstellen auf dem Programm - dieses Mal beim Schloss Schönbrunn.

Die 90 Jahre alte Fichte aus dem Wienerwald wird während der Vorweihnachtszeit den Ehrenhof zieren, in dem auch der traditionelle Weihnachtsmarkt stattfindet. Der 18 Meter hohe Koloss soll ab 23. November im Lichterglanz erstrahlen - und damit etwas später als der hölzerne Kollege am Rathausplatz.

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