Zu viel Geld, zu viel Zeit
Mächtig laut wurde es Donnerstagabend rund um den Wiener Volksgarten. Buntbemalte Millionen-Schaukeln von Ferrari, Maserati & Co. ließen ihre Motoren jaulen und die Menge gleich dazu. Das berüchtigte Strassenrennen "Gumball 3000" fand sich zu einem nächtlichen Zwischenstopp ein. Wobei - so berüchtigt ist das Rennen nun nicht mehr: Nach einem tötlichen Unfall siegt mittlerweile der bravste Fahrer mit den wenigsten Bußgeldern. Zeiten ändern sich eben.
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Für PS-Fans sind sie eine Sensation, für die Verkehrspolizei hingegen ein Albtraum. Am Donnerstag machten die Teilnehmer des „Gumball 3000“-Rennens in Wien Station. Freitagfrüh fuhr der Tross Richtung Monaco weiter. Doch schon auf der A2 in Niederösterreich machten einige Teilnehmer Bekanntschaft mit der Polizei. „32 Teilnehmer waren zu schnell unterwegs, die Höchstgeschwindigkeit betrug 175 km/h“, berichtete ein Ermittler. Außerdem hielten sechs Piloten den notwendigen Sicherheitsabstand nicht ein. Es hagelte Anzeigen.
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