Fußball Salzburg hat eineinhalb Hände an der Schale Diskussion Weitere Artikel Letztes Update am 06.05.2012, 18:43 Bildergallerie drucken An Instapaper senden Salzburg hat eineinhalb Hände an der Schale. Nach dem 1:0-Sieg in Hütteldorf hat Salzburg drei Runden vor Schluss sechs Punkte Vorsprung auf Rapid. Vollbild Zurück Bild von / Weiter Schliessen Vollbild "Es war sehr viel Hass von den Zuschauern drinnen. Mich hat das 81 Minuten getragen", sagte Matchwinner Maierhofer (li.) danach. Der Schlager zwischen Rapid und Salzburg begann flott, verdiente sich in der Anfangsphase das Prädikat Spitzenspiel. Nach einer halben Stunde wurde die Partie zerfahrener und ruppiger - hier holt Rapids Drazan Schwegler von den Beinen. Am schlimmsten erwischte es den Salzburger Jantscher, der nach einem Check von Kulovits in der 40. Minute vom Platz getragen werden musste. Vier Minuten nach Seitenwechsel verwertete Maierhofer eine Leonardo-Flanke per Kopf zum 1:0 für Salzburg. Dabei hätte Maierhofer zu diesem Zeitpunkt gar nicht mehr auf dem Platz stehen dürfen. Sein brutaler Ellbogencheck gegen Pichler hätte Rot verdient, der Lange kam aber ungeschoren davon. "Die Salzburger haben sich im Vorfeld vor der Härte hier gefürchtet. Wenn ich dann sehe, was Maierhofer mit Pichler aufführt und der Schiedsrichter zwei Meter danebensteht, dann fühle ich mich von Schörgenhofer verschaukelt", schimpfte Rapid-Trainer Schöttel. "Bei der Situation mit Pichler bin ich ganz normal zum Kopfball gegangen. Ich sehe nicht, was hinter mir passiert", sah es Maierhofer anders. Schöttel war mit der Schiedsrichterleistung nicht glücklich: "Auch mindestens ein Hands-Elfmeter wäre zu geben gewesen, und auch Leonardo wäre ganz klar auszuschließen gewesen." Nach dem Führungstreffer zog sich Salzburg zurück. Zu vielen Chancen kam Rapid nicht, die beste hatte Hofmann, dessen Schuss an die Latte krachte. Durch den 1:0-Sieg hat Salzburg eineinhalb Hände an der Meisterschale, die Bullen haben vor den letzten drei Runden sechs Punkte Vorsprung auf Rapid. Salzburg-Coach Moniz bremste die Euphorie: "Wir sind noch nicht Meister. Wir freuen uns über die drei Punkte, bleiben aber mit beiden Beinen auf dem Boden. Wir haben mutig mit vier Angreifern gespielt, wir haben uns nicht versteckt und nicht auf ein Unentschieden gespielt. Wir sind unserer Philosophie treugeblieben." (kurier/jos) Erstellt am 06.05.2012, 18:41 Stichworte: › Rapid Wien › Red Bull Salzburg Diskussion Kommentare aktualisieren Weitere Artikel zum Thema Fußball "Maierhofer steht für Qualität" Ellbogencheck, Tor, Hand im Strafraum, selbstbewusste Interviews: Reibebaum Maierhofer stand bei Rapid – Salzburg im Mittelpunkt. Bundesliga Rapid holt Punkt gegen Salzburg Ein Spektakel zwischen Salzburg und Rapid endet mit einem gerechten Unentschieden - 3:3. Liga-Hit Außenseiter Rapid gibt sich kämpferisch Salzburg spielte zuletzt klar besser – das muss für das Spiel bei Rapid aber nichts bedeuten. Bundesliga Heißes Bundesliga-Wochenende steht bevor Mit einem Sieg gegen Rapid könnte Salzburg den Rückstand auf die Austria auf vorerst drei Punkte verkürzen. Fußball Salzburg richtet den Fokus auf Rapid Die Pflicht ist im Cup mit dem Finale erfüllt, jetzt kommt für Salzburg in der Liga die Kür mit dem Hit gegen Rapid.
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