Rubin Okotie kehrt zur Austria zurück

Austrias Torschütze Rubin Okotie nach dem Schlusspfiff der tipp3-Bundesliga-Begegnung zwischen LASK Linz und FK Austria am Freitag, 24. Juli 2009, im Linzer Stadion.
Foto: APAunbegrenzt verfuegbar Okotie ist wieder daheim.

Der Stürmer kehrt Graz den Rücken und heuert bei seinem ehemaligen Arbeitgeber an.

So schnell ändern sich die Zeiten. Vor drei Wochen hatte Austrias Sportvorstand Thomas Parits noch hoch und heilig versichert: „Nein, Rubin Okotie ist kein Thema.“ Seit Dienstag ist er wieder zurück bei der Austria. Und derselbe Parits jubelt. „Wir sind sehr glücklich, dass Rubin wieder bei uns ist. Er ist ein Topstürmer in Österreich, der uns in den kommenden Jahren bei unseren Zielen weiterhelfen wird. Er kennt den Klub, wir wissen, was wir an ihm haben, somit wird es auch keine lange Eingewöhnungsphase für ihn geben.“ Den Wunsch nach der Verpflichtung von Okotie hatte schon das Duo Stöger/Schmid deponiert.

Nach neun Jahren im violetten Trikot wechselte der mittlerweile 26-Jährige im Sommer 2010 ablösefrei in die Deutsche Bundesliga zum 1. FC Nürnberg, von dort führte ihn seine Reise weiter nach Belgien zu St. Truiden und dann wieder zurück nach Österreich zu Sturm Graz, wo er in der letzten Saison zehn Bundesliga-Treffer erzielen konnte. Nun ist der Angreifer nach dreijähriger Absenz wieder zurück.

„Ich bin sehr froh wieder hier sein zu dürfen. Ich hatte in Deutschland und Belgien sehr lehrreiche Jahre, die nicht unbedingt leicht für mich waren. Umso schöner ist es jetzt, dass ich wieder bei der Austria sein kann. Mein Abschied in Wien war vielleicht nicht der schönste.“ Damals war er zum Abschied von den Fans gnadenlos ausgepfiffen worden.

Rubin Okotie ist wieder daheim. Der Stürmer unterzeichnete bei der Wiener Austria einen Vertrag. Nach neun Jahren im violetten Dress wechselte der mittlerweile 26-Jährige im Sommer 2010 ablösefrei in die deutsche Bundesliga zum 1. FC Nürnberg. In der höchsten deutschen Spielklasse kam er lediglich auf vier Einsätze. Nürnberg verlieh ihn nach einem Jahr an den belgischen Erstligisten VV St. Truiden, wo er allerdings auch nicht so richtig zum Zug kam. Auf Leihbasis ging es im vergangenen Sommer in die Heimat zurück. Bei Sturm Graz fand Okotie zu alter Stärke und schoss in der vergangenen Spielzeit zehn Bundesliga-Treffer. Nun ist der fünfmalige A-Teamspieler nach dreijähriger Absenz wieder bei seinem Stammverein zurück.
(kurier, apa) Erstellt am
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