Fußball Fußball ist eine Wissenschaft Diskussion Weitere Artikel Letztes Update am 16.06.2012, 08:39 Bildergallerie drucken An Instapaper senden Fußball ist eine Wissenschaft. Bier macht klug, die Börse stagniert und die Geburtenrate steigt: Kuriose Studien und Statistiken rund um den Fußball. Vollbild Zurück Bild von / Weiter Schliessen Vollbild Risikogruppe: Der Einsatz im deutschen Team garantierte früher ein kurzes Leben. Eine Analyse der Altersstruktur von 1908 bis 2006 ergab, dass deutsche Spieler im Schnitt um 1,9 Jahre früher starben. Je jünger ein Teilnehmer bei seinem ersten Einsatz war, desto kürzer lebte er. Für Gomez und Kollegen gibt es aber Entwarnung: Aufgrund der besseren medizinischen Versorgung sollten sie heute genauso lange leben, wie ein Bäcker, Tischler oder Anwalt. Zaubertrank: Kein anderes Getränk ist so gut erforscht, wie das Bier. So wird dem Gerstensaft, von dem ein Österreicher im Schnitt pro Kopf 106,2 Liter pro Jahr trinkt, nicht nur entzündungshemmende Wirkung und Schutz vor Prostatakrebs nachgesagt. Laut einer amerikanischen Studie soll Bier Männer sogar schlauer machen. In Maßen versteht sich. Beschützerinstinkt: In 90 Minuten trifft ein Schiedsrichter 200 Entscheidungen, manche davon anhand unterbewusster Kriterien: So ergab ein Experiment, dass Teams in schwarzen Trikots härter bestraft werden, als Spieler, die Weiß tragen. Auch größere Fußballer bekommen öfter Schuld an Fouls als kleinere. Die Interpretation der Rotterdamer Wissenschafter: Je größer ein Mensch, desto eher wird er mit Aggression und Dominanz in Verbindung gebracht. Kopfsache: Bis zu 400 Kilo wirken bei einem harten Kopfball auf die Häupter der Spieler ein, wenn auch nur für eine Hundertstelsekunde. Dennoch widerlegen Wissenschafter das Gerücht, Kopfbälle würden dem Gehirn schaden. Menschen, die täglich 15 Minuten Kopfbälle üben, schneiden bei Gedächnisübungen nicht schlechter ab, als Nicht-Köpfler. Börsenflaute: Laut einer Studie der Europäischen Zentralbank hatten die WM-Spiele 2010 großen Einfluss auf Handel und Preisbildung an den Börsen. In einem Land, dessen Team gerade spielt, verlangsamt sich der Handel an der Börse zum selben Zeitpunkt deutlich. Die getätigten Geschäfte nehmen im Schnitt um 45 Prozent ab, fällt ein Tor, sind es noch fünf Prozent weniger. Baby-Boom: Während Fußballturnieren werden mehr Kinder gezeugt. So kamen im März 2007 in Hamburg um zehn Prozent mehr Babys zur Welt. Zumindest bei erfolgreichen Nationen könnten daran die Hormone schuld sein: Beim WM-Finale 2004 stellte der Psychologe James Dabbs fest, dass brasilianische Fans nach dem Sieg 28 Prozent mehr Testosteron im Blut hatten, die Italiener 27 Prozent weniger. Einzelgänger: Englische Wissenschafter fanden heraus: Torhüter sind überdurchschnittlich oft Einzelkinder. Der Studie zu Folge haben Goalies im Schnitt 1,1 Geschwister, Mittelfeldspieler aber zum Beispiel 2,4. Außerdem wird ein Team von hinten nach vorne jünger: Torhüter sind im Schnitt 27,1 Jahre alt, Verteidiger 26,2, Mittelfeldspieler 25,6 und Stürmer 25, 2 Jahre alt. (kurier) Erstellt am 15.06.2012, 16:37 Stichworte: › EURO2012 Diskussion Kommentare aktualisieren Weitere Artikel zum Thema OECD-Studie Krise ließ Ungleichheit in Industriestaaten wachsen Sozialtransfers wirken abfedernd. In Österreich ist die Einkommensverteilung stabil. Homosexuellen-Studie Diskriminierung: Händchenhalten als Tabu Die EU hat Diskriminierungs-Erfahrungen Homosexueller abgefragt. Russland ZSKA Moskau erstmals seit 2006 wieder Meister Für den Hauptstadtklub ist es der elfte Meistertitel der Vereinsgeschichte. Science Fair Wissenschaft spielen – aus Spiel Wissenschaft machen Kinder und Jugendliche internationaler Schulen stellten Wissenschafts- und Forschungsprojekte vor Studie Korruption: Österreich liegt im Schnitt Bestechung und Korruption werden wahrgenommen, als Risiken im eigenen Betrieb aber negiert.
OECD-Studie Krise ließ Ungleichheit in Industriestaaten wachsen Sozialtransfers wirken abfedernd. In Österreich ist die Einkommensverteilung stabil.
Homosexuellen-Studie Diskriminierung: Händchenhalten als Tabu Die EU hat Diskriminierungs-Erfahrungen Homosexueller abgefragt.
Russland ZSKA Moskau erstmals seit 2006 wieder Meister Für den Hauptstadtklub ist es der elfte Meistertitel der Vereinsgeschichte.
Science Fair Wissenschaft spielen – aus Spiel Wissenschaft machen Kinder und Jugendliche internationaler Schulen stellten Wissenschafts- und Forschungsprojekte vor
Studie Korruption: Österreich liegt im Schnitt Bestechung und Korruption werden wahrgenommen, als Risiken im eigenen Betrieb aber negiert.