Wenn die Austria in der Austria-Arena spielt
Erstmals nach sieben Jahren mussten sich die Austria-Verantwortlichen den Kopf darüber zerbrechen, in welchem Stadion ihre Mannschaft in der Champions League spielen wird.
Nun ist die Entscheidung gefallen: Die möglichen zwei Heimspiele in der Qualifikation werden in der Generali-Arena stattfinden, die möglichen drei Heimspiele in der Gruppenphase im Ernst-Happel-Stadion.
Notwendig wäre dieser Umzug übrigens nicht. Denn auch die Generali-Arena würde die Kriterien für Spiele in der Gruppenphase der Champions League erfüllen. Die eigentliche Austria-Heimstätte entspricht der höchsten der vier UEFA-Stadionkategorien, sonst dürften auch keine Europa-League-Gruppenspiele in Wien-Favoriten stattfinden.
„Mit allem Bauchweh wären Champions-League-Gruppenspiele in der Generali-Arena möglich. Aber wir haben schon in der Europa League gegen Bremen gesehen, dass es dann ganz eng wird“, erklärt Austria-Vorstand Markus Kraetschmer den Umzug ins wesentlich größere und komfortablere Stadion im Wiener Prater.
Austria-Arena
Sollte die Austria die dritte Qualifikationsrunde überstehen, darf die Generali-Arena für das Play-off-Heimspiel aber nicht Generali-Arena, sondern wird nur für dieses Spiel Austria-Arena heißen. Denn schon in der letzten Qualifikationsrunde wird das Stadion von der UEFA gebrandet. Das bedeutet, dass im Stadion nur mehr die exklusiven Champions-League-Sponsoren werben dürfen; zu denen gehört der Versicherungskonzern, der die Namensrechte hat, aber nicht.
Ein Umzug ins Happel-Stadion für das Play-off-Heimspiel wäre übrigens gar nicht möglich: Dieses ist in den letzten beiden August-Wochen vermietet. Am 23. August gastiert Roger Waters mit „The Wall live“ in Österreichs größtem Stadion.
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