Flüchtlinge: Baby kam in Sammelstelle Spielfeld auf die Welt
Ein Mädchen hat Dienstagfrüh in der Sanitätshilfestelle Spielfeld das Licht der Welt erblickt. Das Rote Kreuz half einer Afghanin ihr Baby zu gebären. Um exakt 5.05 Uhr war die Kleine da. Ein Notarztwagen aus Leibnitz brachte Mutter und Tochter zur Versorgung in das LKH Graz. Beide waren am Vormittag wohlauf, teilte das Krankenhaus mit.
Sprecherin Simone Pfandl-Pichler zufolge habe es sich offenbar um eine normale Geburt ohne Zwischenfälle gehandelt. Mutter und Tochter wiesen stabile Vitalparameter auf und seien "perfekt versorgt" im Spital angekommen. Am Vormittag traf ein Dolmetscher ein, der mit der Patientin wohl noch über die Dauer ihres Aufenthalts im LKH Graz sprechen wird. Die meisten Flüchtlinge wollen erfahrungsgemäß rasch weiterreisen. Laut Pfandl-Pichler kann die junge Mutter noch am Dienstag das Spital verlassen - wenn sie das möchte, denn ihr und dem Kind gehe es ausgesprochen gut. Vom Roten Kreuz hieß es, dass bei der Geburt ein Team von rein freiwilligen Helfern der Rettungsorganisation im Einsatz war.
Zahl der Ankünfte steigt weiter
Um 8:00 Uhr warteten auf beiden Seiten des Grenzübergangs laut Polizei jeweils knapp 4.000 Flüchtlinge. In den vergangenen 24 Stunden habe es knapp 3.000 Grenzübertritte in Spielfeld gegeben. Die Polizei sprach von einem "starken Anstieg", der sich fortsetzen werde. Es seien genug Transportmöglichkeiten vorhanden, jedoch gebe es einen Mangel an Quartieren, daher stünden die Transportmittel still, sagte Polizeisprecher Leo Josefus am Dienstagmorgen zur APA. Derzeit habe man keine genauen Informationen über die Lage im slowenischen Grenzgebiet.
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