Hütter kritisiert sein Team

Ein Trainer gibt Anweisungen während des Trainings auf dem Fußballplatz.
Nach der Testspielniederlage gegen Kaiserslautern war der neue Salzburg-Trainer alles andere als zufrieden.

Dass sich bei Meister Salzburg in der öffentlichen Außendarstellung einiges ändern wird, war schon klar als Adi Hütter als neuer Trainer verpflichtet worden ist. Dass aber der Vorarlberger schon in der Vorbereitung viel schärfere Töne anschlägt als sein in der Öffentlichkeit meist kalmierend agierender deutscher Vorgänger Roger Schmidt, kommt trotzdem unerwartet.

„Wir waren zwar feldüberlegen, können aber viel besser spielen. Zwar hat man die schweren Beine vom Trainingslager gesehen, doch lasse ich das nicht als Ausrede gelten“, sagte Hütter nach dem 1:2 im Testspiel in Lustenau gegen den deutschen Zweitligisten Kaiserslautern. Dem nicht genug: „Ich fordere immer eine Topleistung. Deshalb gibt es bei mir auch keine Stammplatz-Garantie. Zufrieden war ich mit den jungen Spielern.“

In Salzburg läuft kurz vor dem Saisonstart kommenden Samstag im Cup in Sollenau (16 Uhr) noch nicht alles rund. Hütter hat allerdings auch etwas andere Akzente in der Vorbereitung als sein Vorgänger gesetzt. „Für die Ziele, die wir erreichen wollen, müssen wir eine Top-Physis haben“, erzählte der 44-Jährige zum Abschluss des Trainingslagers in Schladming.

Nicht alle Spieler dürften im Urlaub ihre Hausaufgaben gemacht haben. Diesen Schluss lässt jedenfalls eine Wortspende von Sportchef Ralf Rangnick zu: „In so einer körperlichen Topverfassung wie Kevin Kampl sind leider nicht wieder alle aufgeschlagen bei uns. Da haben ein paar noch ein bisschen was nachzuholen.“

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