Rapid: Kainz wäre am liebsten schon bei Gladbach

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Foto: APA/HERBERT PFARRHOFER Florian Kainz (Mitte) würde Rapid am liebsten schon nach dem Start auf Schnee verlassen.

Transfers: Florian Kainz möchte am liebsten sofort nach Gladbach. LASK leiht Philipp Huspek aus

Es hat Tradition, dass die Rapid-Spieler nach dem Urlaub einige Sätze über die anstehenden Ziele und ihre Wünsche verlieren. Ungewöhnlich war am Dienstag dabei allerdings die Stimmung: frostig, wie das Wetter.

"Ich habe nichts zu sagen", erklärte Thanos Petsos zur Frage nach seinem im Sommer auslaufenden Vertrag im Anschluss an das erste Training auf Rasen und suchte den schnellsten Weg in die Kabine.

Gleich gar nicht mehr mitgekickt hat Philipp Huspek. Der Oberösterreicher wurde in Wien nie heimisch, da half auch das gute Zureden von Sportdirektor Andreas Müller nicht. Der Ex-Grödiger durfte einen Leihvertrag bis Sommer mit dem LASK ausverhandeln.

2. Versuch im Sommer?

Abschreiben will Trainer Zoran Barisic Huspek nach dem verpatzten ersten halben Jahr aber noch nicht: "Wenn er seinen Rücken in den Griff bekommt, beim LASK spielt und wieder Selbstvertrauen sammelt, kann er im Sommer nochmals bei uns voll angreifen."

Voll angreifen würde Florian Kainz am liebsten schon für Gladbach. Das ursprünglich für den Sommer abgegebene Angebot des deutschen Top-Klubs würde auch schon im Jänner Gültigkeit haben. Müller bleibt bei seinem Nein ("Ein Transfer wäre Wahnsinn"). Doch Kainz machte sich nicht die Mühe, sein Interesse an einem Wintertransfer zu verbergen: "Wenn Rapid mich nicht hergibt, kann ich das nicht ändern." Immerhin fügte der beste Rapidler des Herbstes hinzu: "Ich fühle mich hier ja wohl, und wir haben große Ziele vor uns."

Ein Verkauf im Sommer ist aber wesentlich wahrscheinlicher als die angebotene Vertragsverlängerung über 2017 hinaus.

Zur Frage nach Neuzugängen meint Barisic: "Das ist leider kein Wunschkonzert."

(KURIER) Erstellt am
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