Krammers Team mit Alt und Jung
Heute tagt das Rapid-Wahlkomitee zum zweiten Mal – und vermutlich auch zum letzten Mal. Nachdem Erich Kirisits und sein Team beim Hearing vor dem sechsköpfigen Gremium klar gescheitert sind, kann der neue Präsidentschaftskandidat Michael Krammer mit der Unterstützung des Vereins, der Stadt Wien und auch jener des Komitees rechnen. Sollte das Konzept des Ex-„Orange“-Chefs nach dem Hearing vom Wahlkomitee abgesegnet werden, steht Michael Krammers Name bei der Hauptversammlung am 18. November im Gasometer auf den Wahlzetteln für Rudolf Edlingers Nachfolge.
Neben den inhaltlichen Plänen ist auch die Personalwahl Krammers von großer Bedeutung. Laut KURIER-Recherchen setzt der bisherige Leiter der Reformkommission in seinem Präsidium auf eine Mischung aus Alt und Jung. Zum Vergleich: Kirisits hätte vom derzeit achtköpfigen Präsidium nur Nikolaus Rosenauer übernommen, ehe der Klub-Jurist seine Bereitschaft selbst zurückzog.
Bei Krammer ist Rosenauer nun ebenso Fixstarter wie der langjährige Sponsor Josef „Andy“ Kamper. Als dritter aus dem aktuellen Team hat auch Nachwuchs-Förderer und Sponsor Gerhard Höckner gute Chancen auf eine Fortsetzung.
Frisches Blut
Zu den Neulingen zählt Christoph Peschek. „Wenn das Komitee grünes Licht gibt, möchte ich mit meiner Leidenschaft für die Grün-Weißen helfen“, sagt der 30-jährige SPÖ-Gemeinderat, der seit 20 Jahren Stammgast im Hanappi-Stadion ist und auf einen regen Austausch mit den Fans setzt. Unter den Neuen im Team soll auch ein Wirtschaftsexperte sein.
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