Rapid-Boss Krammer hofft auf "friedliches Derby"

Ein Mann in einem Anzug gestikuliert während einer Rede vor einem Mikrofon.
"Wir vertrauen auf die Arbeit der Justiz", sagt der Rapid-Präsident hinsichtlich der jüngsten Fan-Festnahmen.

Die jüngsten Festnahmen von fünf Rapid-Anhängern aufgrund von Randalen beim Spiel gegen Nürnberg im September 2013 sind für den Rekordmeister zu einem besonders ungünstigen Zeitpunkt gekommen - schließlich steigt am Sonntag das Derby gegen die Austria im bereits ausverkauften Hanappi-Stadion. Klubchef Michael Krammer geht aber davon aus, dass die Partie im Hanappi-Stadion trotz des Fan-Unmuts in geordneten Bahnen in Szene geht.

"Ich bin überzeugt, dass das Derby friedlich ablaufen wird", erklärte der 53-Jährige am Donnerstagabend. Über den genauen Ermittlungsstand habe man nicht viel Informationen. "Aber wir sind unglaublich an der Aufklärung des Sachverhalts interessiert und vertrauen auf die Arbeit der Justiz. Wir werden unsere Lehren daraus ziehen", versprach Krammer.

Gerade in den vergangenen Monaten sei man intensiv mit der "aktiven Fan-Szene" in Kontakt gestanden. "Es gab im Herbst ein sehr gutes Gespräch zwischen Fan-Vertretern und Sponsoren, um gegenseitiges Verständnis zu schaffen. Und wir haben in Gesprächen mit der aktiven Fan-Szene klargemacht, was man tun und was man nicht tun soll, um dem Verein zu helfen", sagte Krammer und betonte: "Rapid lehnt jegliche Form von Gewalt ab."

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