Die Luxusprobleme der Königlichen
Seine Mannschaft ist der Titelverteidiger in der Champions League. Außerdem hat sein Team die Klub-Weltmeisterschaft, den europäischen Supercup und dazu noch die spanische Copa del Rey gewonnen und liegt aktuell in der Primera Division mit nur einem Punkt Rückstand auf Barcelona an zweiter Position. Und der Einzug ins Champions-League-Viertelfinale sollte am Dienstag (20.45 Uhr, live auf Puls4) nach dem 2:0 im Hinspiel auf Schalke auch nur mehr Formsache sein.
Ancelottis weiche Hand
Im Mittelpunkt der Kritik steht dabei keineswegs Cristiano Ronaldo, der nach seiner Wahl zum Weltfußballer in ein Loch gefallen ist und in vier der letzten acht Ligaspiele nicht einmal einen Torschuss abgegeben hat. Nein, der ganze Ärger richtet sich gegen Carlo Ancelotti und dessen Führungsstil. Eben jenen Stil, für den der Italiener bis vor wenigen Wochen allseits noch gelobt worden war.
Ancelotti hätte eine zu weiche Hand und würde zu seinen Spielern ein viel zu freundschaftliches Verhältnis pflegen, lautet der Hauptkritikpunkt. "Mit meiner weichen Hand habe ich drei Mal die Champions League gewonnen", kontert Ancelotti.
Trotz der aktuellen Unruhe bei Real hat man bei Gegner Schalke die Hoffnung auf eine Sensation bereits aufgegeben. Das können wir nicht mehr packen", bekannte Max Meyer, "ein Weiterkommen ist sehr unrealistisch."
Kein Rekord für Ödegaard
Wie die Zeitung El Pais berichtete, hätte Real-Präsident Florentino Perez es gerne gesehen, wenn der Norweger zu einem Kurzeinsatz gekommen wäre, weil dies den Marktwert des Spielers erhöht hätte. Ödegaard spielt mit der B-Elf von Real in der 3. Liga. Er trainiert zuweilen mit der ersten Mannschaft und ist auch für die Champions League gemeldet.
Historische Chance für Basel
Im zweiten dienstägigen Achtelfinal-Rückspiel stehen sich der FC Basel und der FC Porto gegenüber. Die Schweizer haben in Portugal die Chance, erstmals in der Champions League in die Runde der besten acht Teams einzuziehen. Die Ausgangslage spricht nach dem 1:1 im Hinspiel zwar für die Gastgeber, diese müssen allerdings auf ihren Kapitän und Torjäger Jackson Martinez verzichten. Ein Hoffungsschimmer für die Baseler, die ihre Chance nutzen wollen.
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