Manfred Schmid, Austrias erster Ansprechpartner

Porträt eines Mannes mit blonden Haaren und einem schwarzen T-Shirt.
Am Donnerstag verhandelte der 43-Jährige mit der Führungsetage.

Man hat mir gesagt, dass noch mit anderen möglichen Trainern gesprochen wird, aber prinzipiell schaut es gut aus", sagt Manfred Schmid, der demnächst Herbert Gager als Coach bei der Austria ablösen könnte und in diesem Sinne am Donnerstag Vormittag mit der Führungsetage Verhandlungen führte. "Aber ich hatte schon den Eindruck, dass ich der aussichtsreichste Kandidat bin", sagt der 43-Jährige, der sich auf eine Entscheidung "in ein, zwei Wochen" vorbereitet.

Das Okay von Stöger hat er freilich längst ("Er hat mir gesagt, dass dies eine gute Chance sei, um Einsertrainer zu werden"), mit Köln muss noch verhandelt werden, immerhin hat Schmid noch ein Jahr Vertrag beim Bundesliga-Aufsteiger. Am Montag geht es vorerst wieder zurück nach Köln, am Haus in der Heimat wird freilich noch gearbeitet, nach der Verhandlung mit der Austria wurde am Pool gewerkt.

Keine Frage, dass er im Sommer schon ständig darin plantschen will: "Es reizt mich, einen Verein zu trainieren, der sich im Umbruch befindet." Würde er Austria-Trainer werden (das begrüßen auch viele Spieler), dann wird er den mit Stöger bestrittenen Weg weitergehen. "Wir haben gemeinsam viele Spielsysteme entwickelt."

Ein Diktator werde er nicht ("Man wird mich nicht herumbrüllen sehen"), aber fordern darf man ja: "Ich verfolge mit großem Ehrgeiz meine Ziele und verlange dies auch von den Spielern. Wenn sie mitmachen, werde ich sie unterstützen, wenn nicht, kriegen sie Probleme."

Erinnert stark an Stöger. Und mit ihm wurde Schmid zuletzt zwei Mal Meister.

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