Wahlwiederholung: SPÖ will Geld von Stadt Bludenz
Was Österreich im Großen bei der Suche nach einem neuen Bundespräsidenten noch bevorsteht, haben die Vorarlberger Städte Hohenems und Bludenz bereits hinter sich: die Wiederholung einer Stichwahl nach Aufhebung eines Urnengangs wegen Unregelmäßigkeiten.
In Bludenz könnte das Dacapo vom Dezember 2015 noch ein kostspieliges Nachspiel haben. Wie der ORF Vorarlberg berichtet, prüft die SPÖ, die mit ihrem Spitzenkandidaten auch bei der Wiederholung der Bürgermeisterstichwahl unterlegen war, eine Schadenersatzklage. Die Anfechtung der Wahl und die Kampagne danach hätten 40.000 Euro verschlungen.
In Hohenems verzichtet die FPÖ hingegen auf Schadenersatz, auch wenn Kosten von 42.000 Euro entständen seien. Dort konnte der blaue Kandidat den schwarzen Amtsinhaber aber zumindest aus dem Amt hebeln.
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