Liftabsturz: Aufzug war nicht für Personen zugelassen

Rettungskräfte versorgen eine verletzte Person auf einer Trage.
Polizei und Staatsanwaltschaft ermitteln. Bei dem Absturz wurden vier Personen zum Teil schwer verletzt.

Nach dem Absturz eines Lastenaufzuges in einer Tierklinik in Bruck/Leitha mit vier Verletzten ermittelt die Polizei wegen des Verdachts der fahrlässigen schweren Körperverletzung. Der Lastenaufzug sei für den Transport von Personen nicht zugelassen gewesen, sagt der Sprecher der Staatsanwaltschaft Korneuburg, Friedrich Köhl. Nun wird ein Sachverständiger bestellt, der den Unfallhergang klären soll. Bisher ist lediglich klar, dass das Seil gerissen und die Kabine knapp vier Meter abgestürzt ist. Möglicherweise war er überladen.

Ein Feuerwehrmann steht in einer gläsernen Kabine, auf der „Mitfahren verboten“ steht.
APA17732392 - 01042014 - BRUCK AN DER LEITHA - ÖSTERREICH: ZU APA 186 CI - Der abgestürzte Lastenaufzug in einer privaten Tierklinik am Montag, 31. März 2014, in Bruck an der Leitha. Nach dem Absturz des Aufzuges wird wegen fahrlässiger Körperverletzung ermittelt. +++ WIR WEISEN AUSDRÜCKLICH DARAUF HIN, DASS EINE VERWENDUNG DES BILDES AUS MEDIEN- UND/ODER URHEBERRECHTLICHEN GRÜNDEN AUSSCHLIESSLICH IM ZUSAMMENHANG MIT DEM ANGEFÜHRTEN ZWECK ERFOLGEN DARF - VOLLSTÄNDIGE COPYRIGHTNENNUNG VERPFLICHTEND +++ APA-FOTO: FF BRUCK/LEITHA

Wie in Teilen der Ausgabe berichtet, kam es am Montag gegen 19 Uhr zu dem Unfall. Eine 16-Jährige und ihre Eltern hatten ihren Chihuahua "Jacky" besucht, der sich in Obhut von Tierarzt Günther W. befand. Danach stiegen die vier in den Aufzug, um vom Keller der Praxis ins Erdgeschoß zu fahren. "Es gab einen Riesenknall", erinnert sich W.s Ehefrau und Tierärztin Beate. Sie alarmierte die Rettung und half den Verletzten. Diese mussten in verschiedene Spitäler gebracht werden.

Am Tag nach dem Unfall saß der Schock bei W. tief. Sie betont, dass der Aufzug jährlich überprüft wird. Er kann eine Maximallast von 250 Kilo transportieren.

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