Leben/Reise

Die zehn schönsten unbekannten Skigebiete

Besonders in den großen Skigebieten werden die Abfahrten und Apres-Ski bei schönem Wetter schnell zum Wimmelbild. Doch manche gut erreichbare Bergregionen haben selbst erfahrene Skifahrer nicht auf dem Radar. Mietwagen-Experte Sunny Cars hat zehn schöne, weitgehend unbekannte Skigebiete zusammengetragen.

Drei Zinnen Dolomiten

Den Anfang macht ein Geheimtipp, der dreißig Fahrminuten vom Weltcup-Ort Cortina in Norditalien entfernt liegt. Das Skigebiet Drei Zinnen in den Dolomiten überzeugt mit 115 Pistenkilometern, erstklassigen Loipen und gemütlichen Hütten. Die spektakuläre Kulisse – die drei Zinnen zählen zu den markantesten Gipfeln Europas – sorgt für das nötige Flair; mit 300 Sonnentagen pro Jahr gibt es fast eine Schön-Wetter-Garantie. Ein Highlight ist die tiefschwarze ‚Holzriese‘-Abfahrt, eine der steilsten Pisten der Alpen.

Skigebiet am Lusen

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Am Fuße des Lusen, mit 1.373 Metern einer der höchsten Bergs im Bayerischen Wald, findet sich das gleichnamige Skigebiet. Es lockt mit Abfahrten für Einsteiger und Fortgeschrittene, ein Übungskarussell ist vorhanden. Bei gutem Wetter können Besucher die eindrucksvolle Weitsicht genießen. Ausgangspunkt ist Waldhäuser, die höchstgelegene Gemeinde im bayerischen Wald. Von hier aus geht es direkt auf die Piste, auch einen Rodelhang gibt es.

Glungezer Hall-Wattens

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Klein, aber fein präsentiert sich das Skigebiet Glungenzer Hall-Wattens direkt vor den Toren Innsbrucks. Durch die Dominanz der umgebenden, großen Skigebiete in der Region bleiben die Pisten am Glungenzer oftmals unbeachtet. Derweil bieten circa 23 Abfahrtskilometer, eine beträchtliche Höhenlage von 950 bis über 2.300 Metern und ein traumhaftes Panorama gute Voraussetzungen für einen gelungenen Tag auf zwei Brettern.

Spieljoch Fügen

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Ein Geheimtipp für alle, die es ruhiger mögen: Das Spieljoch Fügen ist der kleine Bruder des bekannten Tiroler Skigebiets Hochzillertal-Kaltenbach und familienfreundlich. Insgesamt verfügt das Gebiet über acht Bahnen, zwei Zauberteppiche sowie einen Übungslift für die ersten Schritte im Schnee. Auch erfahrene Skifans kommen auf den verschiedenen Pisten auf ihre Kosten – ein Highlight ist die Talabfahrt nach Fügen, die die Betreiber erst vor kurzem neu ausgebaut haben.

Skigebiet Sonnenkopf im Klostertal am Arlberg

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Auf einer Höhe von 2.300 Metern befindet sich eines der letzten reinen Naturschnee-Skigebiete Österreichs. Die Abfahrten rund um den Sonnenkopf in Vorarlberg sind zusammen 30 Kilometer lang und bieten einen vielseitigen Mix aller Schwierigkeitsstufen – damit sind sie für Familien ebenso geeignet wie für sportliche Skifahrer. Für letztere ist besonders die schwarze Piste durch das sogenannte Bärenloch eine Herausforderung. Das Skigebiet ist darüber hinaus bei erfahrenen Tiefschneeliebhabern beliebt. Für eine Pause bietet sich das Panoramarestaurant Muttijöchle an.

Skigebiet Carezza Ski

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Am Ende des Eggentals in Südtirol liegt das Skigebiet Carezza Ski. Am Fuße der beeindruckenden Latemargruppe finden Skibegeisterte insgesamt 40 bestens präparierte Pistenkilometer vor, die sich auf 41 zumeist rote und blaue Abfahrten verteilen. Besonders für Familien mit Kindern ist dieses Gebiet interessant - die Betreiber bieten Betreuung für die Kleinen, dazu kommen kindgerechte Aufstiegsanlagen und eine Themenpiste mit Fun-, Slope- und Rodelbahnen. Kinder bis acht Jahren bekommen ihren Skipass umsonst, vorausgesetzt die Eltern erwerben zusätzlich einen Erwachsenenpass.

Skigebiet Vent

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Das Skigebiet Vent in Tirol liegt direkt neben dem bekannten Hotspot Sölden. Letzterer ist neben seinen Abfahrten vor allem für die vielfältigen Après-Ski-Möglichkeiten berühmt. Wer es gemütlicher und familiärer mag, ist dagegen in Vent richtig. Fernab des Party-Trubels gibt es hier 15 Pistenkilometer in hochalpiner Lage - Schneesicherheit und viel Sonne garantiert im malerischen Ötztal.

Skigebiet Niederthai

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Ein ideales Skigebiet für Anfänger und Familien, die einen Tag im Schnee fernab des großen Skizirkus verbringen möchten, gibt es im Niederthai in Tirol. Drei Schlepplifte und ein Verbindungslift erschließen die insgesamt vier Pistenkilometer. Damit ist das Gebiet zwar relativ klein, aufgrund des schönen Geländes und der vielen Sonnenstunden ist es dennoch besonders für Schneefans geeignet, die sich noch nicht hundertprozentig sicher auf den beiden Brettern fühlen. In direkter Umgebung des Skigebiets befinden sich außerdem Winterwanderwege und Langlaufstrecken, sodass auf keinen Fall Langeweile aufkommt.

Skigebiet Brigels Waltensburg Andiast

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Wenn der Begriff „Geheimtipp“ auf ein Skigebiet in der Schweiz zutrifft, dann auf Brigels, Waltensburg und Andiast: Gemütlich, entspannt, familiär: Das ruhige Flair gepaart mit der beeindruckenden Weite der Landschaft weiß zu überzeugen. Hier gibt es keine Staus an den Liftanlagen, dafür makellos präparierte Pisten in vielen verschiedenen Varianten. Auf 40 Kilometern und bis zu 2.400 Metern Höhe kommen Anfänger und Fortgeschrittene auf Ihre Kosten. Selbst im Januar sind die Anlagen bereits ab 08.30 Uhr geöffnet, und an jedem Freitag findet außerdem Nachtskifahren bei Fluchtlicht statt.

Skigebiet Alpbachtal Wildschönau

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Das Skigebiet Alpbachtal Wildschönau verfügt über großzügige 109 Pistenkilometer und gehört damit zu den größten in dieser Liste. Trotzdem haben es die Betreiber geschafft, den entspannten Charakter, der das Gebiet auszeichnet, zu bewahren. Insgesamt 46 Lifte verbinden die einzelnen Pisten, die beste Bedingungen für sowohl Einsteiger und Familien als auch für Könner bieten. Außerdem gibt es ganze drei Snowparks für die Adrenalinjunkies unter den Schneeverrückten. Auch für ausreichende Verpflegung ist gesorgt – in insgesamt 25 Hütten werden leckere Tiroler Spezialitäten serviert. Das Skigebiet liegt im gleichnamigen, charmanten Hochtal Wildschönau.