Chronik/Niederösterreich

25.000 Besucher im Startjahr für das Haus der Wildnis

Lunz am See. Die Pandemie und die begleitenden gesetzlichen Schutzmaßnahmen waren für das neue „Haus der Wildnis“ im ersten Betriebsjahr nicht förderlich. Mit 25.000 Besuchern wurden die Erwartungen des Managements des Weltnaturerbezentrums aber erfreulicherweise doch deutlich übertroffen. Das Ausstellungsservice und das Veranstaltungsprogramm werden heuer noch ausgebaut, weshalb es Zuversicht für eine Steigerung bei den Besucherzahlen gibt.

„Unser Wildnisgebiet Dürrenstein ist Heimat für unzählige seltene Arten. Ein Naturschutzjuwel von internationalem Rang und UNESCO-Weltnaturerbe, wie der Yellowstone Nationalpark oder das Great Barrier Reef. Im Urwald herrscht gerade Winterruhe, nicht aber im Haus der Wildnis“, ist LH-Stellvertreter Stephan Pernkopf (ÖVP) noch immer von der neuen Einrichtung begeistert. Das im Mai des Vorjahres eröffnete interaktive Museum und Wildniszentrum bietet auf einer Ausstellungsfläche von rund 700 m² die Geschichte, die Besonderheiten und die Schönheiten des Wildnisgebietes Dürrenstein und des einzigartigen Urwalds im Ötschergebiet. Das Haus ist täglich außer dienstags geöffnet. Das Ausstellungsprogramm mit einem lebenden Urwaldbiotop lädt zu Führungen und auch zu Workshops im hauseigenen Forschungslabor ein.

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Natürlich versuche man, das Angebot ständig zu verbessern, sagt Ramona Schmidt, die Leiterin des Hauses. Ab dem Frühjahr wird es mehrsprachige Audio-Guides geben. Auch regelmäßige Veranstaltungsabende, mit Filmvorführungen oder Vorträgen sind geplant. Neu ins Programm kommen Eintagestouren mit Führungen im Wildnisgebiet und einer Museumstour.

Aktuell ist man im Haus der Wildnis auf der Suche nach einem Pächter für das freigewordene Museumsrestaurant, das im Veranstaltungsangebot eine wichtige Rolle einnimmt.