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Inflation und Teuerung: Ein Fahrplan hilft bei der langfristigen Altersvorsorge

D ie hohe Inflation und  die massive Teuerung  stellen viele von uns vor große finanzielle Herausforderungen. Man fragt sich: Wie soll das tägliche Leben finanziert und gleichzeitig etwas für die Pension angespart werden? Michael Miskarik, Generalbevollmächtigter der HDI Lebensversicherung AG in Österreich, antwortet darauf: „Es ist möglich – man braucht dafür nur einen strategisch gut überlegten Fahrplan.“ Diese „Tour de Pension“ weist viele Parallelen zu einer entspannten Radtour auf.

Herr Miskarik, die aktuellen Rahmenbedingungen sind für viele Menschen eine finanzielle Herausforderung. Sparen fürs Alter wird da oft zur Nebensache. Wie wirkt sich das langfristig aus?

Michael Miskarik: Wer jetzt bei seiner Altersvorsorge spart, macht einen großen Fehler. Im schlimmsten Fall fehlen im Alter die finanziellen Mittel, um den gewohnten Lebensstandard zu finanzieren. Meiner Meinung nach ist es gerade jetzt besonders wichtig, einen intelligenten Fahrplan für die langfristige Altersvorsorge zu entwickeln – eine Tour de Pension sozusagen.

Wie können wir uns diese Tour vorstellen? Mir gefällt dazu der Vergleich mit einer Radtour sehr gut. Denn die meisten von uns haben schon einmal eine Radtour unternommen und wissen daher, wie herausfordernd es werden kann, wenn man sich zu viel in zu kurzer Zeit vornimmt. Ist die Anstrengung zu groß, schwinden Energie und Motivation sehr rasch und wir haben keine Kraft mehr, um das Ziel zu erreichen. Je mehr Zeit wir aber für die Route einplanen, desto leichter lässt sich das gesetzte Ziel erreichen. Das gleiche gilt für die private Altersvorsorge: Je mehr Zeit wir dafür einplanen, desto weniger anstrengend wird es. Das gilt insbesondere für die aktuellen Herausforderungen.

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Können Sie das anhand eines konkreten Beispiels erklären?

Grundsätzlich gestaltet sich der Vorsorgebedarf bei jedem von uns sehr individuell, da er natürlich stark vom Einkommen, den Vermögensverhältnissen, dem familiären Umfeld und den persönlichen Wünschen abhängt. Aber nehmen wir als Beispiel die 25-jährige Anna. Sie ist Single, hat ein regelmäßiges Einkommen und würde davon gerne etwas für ihre Privatpension zur Seite legen. Sie wünscht sich mit 65 Jahren ein finanzielles Polster in Höhe von 150.000 Euro. Zum Ansparen hat sie 40 Jahre Zeit. Mit einer ertragsorientierten Kapitalmarktveranlagung im Rahmen einer fondsgebundenen Rentenversicherung rechnet sie über diesen Zeitraum mit einer durchschnittlichen Rendite von rund fünf Prozent pro Jahr auf ihr Erspartes. Unter dem Strich bedeutet das für Anna: Mit einem monatlichen Beitrag von 106 Euro kann sie ihr Ziel ohne große Anstrengung erreichen. Würde sie zu einem späteren Zeitpunkt beginnen, müsste sie schon deutlich mehr investieren, um auf den gleichen Endbetrag zu kommen.

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Wie hoch wäre die monatliche Prämie, wenn Anna erst mit 45 Jahren startet?

Setzt man die gleichen Rahmenbedingungen voraus, müsste Anna dann monatlich rund 412 Euro zur Seite legen. Obwohl der Ansparzeitraum nur halb so lang ist, steigt der monatliche Beitrag auf das fast Vierfache. Die Gründe dafür liegen natürlich in der deutlich kürzeren Laufzeit und im Zinseszinseffekt. Beim Zinseszinseffekt geht man davon aus, dass Erträge – in unserem Fall innerhalb der fondsgebundenen Rentenversicherung – über einen längeren Zeitraum zusammen mit dem angesparten Kapital zum selben Zinssatz bzw. derselben Rendite wieder angelegt werden. Die erwirtschafteten Erträge werden reinvestiert – das zu verzinsende Kapital steigt damit an. Hinzu kommt, dass eine attraktive Rendite die private ZEITWERTsicherung massiv aufwertet und damit auch der beste Schutz gegen Inflation ist.

Was bedeutet ZEITWERTsicherung und wie kann sie uns vor Inflation schützen?

Was Inflation real bedeutet, erleben wir jeden Tag an der Supermarkt-Kassa: Der Einkauf wird immer teurer, wir können uns immer weniger leisten. Und wenn die Inflationsrate über dem Zinssatz liegt, den wir auf klassische Anlageformen wie Sparbuch oder Festgeldkonto erhalten, dann erleiden wir auch mit unserem angesparten Kapital einen realen Wertverlust. Davor sollten wir uns mit intelligenten Anlageformen schützen. Der beste Inflationsschutz ist, wenn wir das verfügbare Geld – sowohl für Altersvorsorge als auch für Kapitalanlage – im Sinne des Portfoliogedankens streuen und dabei den Fokus auf Wertpapiere mit höherer Ertragserwartung sowie nachhaltigem Investment-Ansatz legen. Das bedeutet, auch in fondsgebundene Lebensversicherungen, Aktien bzw. Aktienfonds sowie ETFs zu investieren, deren Fokus auf einem verantwortungsvollen Umgang mit natürlichen Ressourcen sowie einer klaren Werteorientierung liegt. Mit unserem digitalen FondsGuide unterstützen wir qualifizierte Berater:innen sowie ihre Kund:innen bei der Auswahl passender Investments und der Erstellung eines intelligenten Pensions-Fahrplans.

HDI LEBEN empfiehlt allen, die mit ihrer persönlichen Tour de Pension beginnen wollen, ein umfassendes Beratungsgespräch mit einem vertrauensvollen, zuverlässigen und fachlich kompetenten Vorsorgespezialist:innen.

Orientierung finden Interessierte online unter: www.hdi-leben.at/beratersuche