Chronik/Wien

Wiener Christbaum-Sammelstellen eröffnen am 27. Dezember

Für viele österreichische Haushalte darf am Heiligen Abend eines nicht fehlen: ein prächtig geschmückter Weihnachtsbaum. Bereits kurze Zeit danach treten die Christbäume aber oft schon ihre letzte Reise an. 

Von 27. Dezember bis 16. Jänner können die Wienerinnen und Wiener ihren Weihnachtsbaum an 557 Sammelstellen abgeben. Von dort werden sie zur Müllverbrennungsanlage Pfaffenau in Simmering gebracht.

Die Christbäume werden dort zusammen mit gemischtem Haushaltsmüll verbrannt. Aus dieser sogenannten thermischen Verwertung kann Energie gewonnen werden, die Tausende Haushalte mit Strom und Fernwärme versorgt.

Manche der Bäume haben aber auch ein anderes letztes Reiseziel. Sie werden auf die Deponie Rautenweg gebracht, wo sie als Futter für die Pinzgauer Ziegen, die dort leben, dienen.

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Klimastadtrat Jürgen Czernohorszky (SPÖ) betont, wie wichtig es ist, die Christbäume bei den entsprechenden Sammelstellen abzugeben. "Wer Christbäume kauft, die aus dem regionalen Umfeld stammen und sie nach Weihnachten richtig entsorgt, trägt gleich doppelt zum Schutz unseres Klimas bei", sagt er.

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Entsorgung ohne Schmuck

Wer nicht weiß, wo die nächste Sammelstelle in der Umgebung ist, der wird ab 27. Dezember im Online-Stadtplan der Stadt Wien oder in der 48er-App fündig. Mehr Infos zum Stadtplan hier.

Die MA48 freut sich, das vergangenes Jahr ein Rekordwert an abgegebenen Christbäumen erreicht wurde und hofft heuer auf eine ebenso erfolgreiche Bilanz. Wichtig ist bei der Entsorgung auf jeden Fall eines: Christbaumschmuck ist in der Regel wieder verwendbar und sollte daher keinesfalls mitentsorgt werden.

Vor allem Schmuckstücke wie Haken oder Kugeln dürfen nicht am Baum hängen bleiben. Die Christbäume treten ihre letzte Reise also am besten ganz ohne "Gepäck" an.

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