Chronik/Niederösterreich

Mordversuch mit Armbrust? 37-Jähriger feuerte auf Widersacher

Gegen einen 37-jährigen Mann aus dem Bezirk Hollabrunn wird wegen versuchten Mordes ermittelt. Er wurde am Montagabend gegen 20.45 Uhr aus einem Lokal im Gemeindegebiet von Zellerndorf geworfen. Aus Rache soll er kurze Zeit später mit einer Armbrust zurück gekehrt sein und auf einen 30-jährigen Mann gefeuert haben. Zum Glück verfehlte der Pfeil aus der Armbrust sein Ziel. Der Schützte ist in Haft

Zu tief ins Glas geschaut

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Wie die Landespolizeidirektion Niederösterreich am Dienstag mitteilte, soll bei der Aktion jede Menge Alkohol im Spiel gewesen sein. Der Rauswurf aus dem Lokal soll den 37-Jährigen derart in Rage versetzt haben, dass er mit der Armbrust zurück kehrte.

Zu dem Zeitpunkt befand sich der 30-jährige Widersacher zusammen mit zwei weiteren Personen vor dem Lokal im Freien. Der Armbrustschütze zielte auf die Gruppe und soll dabei einen Schuss in Richtung des 30-Jährigen abgegeben haben, der ihn laut Polizei aber verfehlte.

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Das Opfer und die Zeugen konnten dem Verdächtigen die Armbrust abnehmen und ihn bis zum Eintreffen der Polizeibeamten festhalten. Der Beschuldigte wurde vorläufig festgenommen. Ein mit ihm durchgeführter Alkotest verlief positiv.
Die weiteren Ermittlungen werden von Bediensteten der Polizeiinspektion Zellerndorf geführt.

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Verdächtiger in der Justizanstalt

Der 37-Jährige wurde über Anordnung der Staatsanwaltschaft Korneuburg in die dortige Justizanstalt eingeliefert.