Chronik/Niederösterreich

Herbsttage fast wie früher und mit „Wiener Blut“

Sogar im vorjährigen Pandemie-Herbst erschallten die Operetten-Hits in der neuen Ybbsfeldhalle. Somit können unter weiter schwierigen Bedingungen am heutigen Abend in ununterbrochener Folge bereits die 32. Blindenmarkter Herbsttage starten. Mit dem Strauss-Klassiker „Wiener Blut“ wird mit einem opulenten Klang- und Ohrenschmaus das treue Publikum verwöhnt.

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Die Galionsfigur hinter dem konstant erfolgreichen Festival ist Gründer und Intendant Michael Garschall, der übrigens auch die Oper Klosterneuburg heuer bereits zum 25. Mal leitete. „Künstlerischer Erfolg und kaufmännisches Geschick“, nennt er als ein Erfolgsrezept. Der in Blindenmarkt einzigartige Mix aus freiwilligen Helfern und Laien auf der Bühne neben Profis, ist ein weiterer Faktor, den Garschall in seinem Heimatort schätzt.

Große Wertschätzung

Dass sich hier statt dem früheren Turnsaal nun ein multifunktionaler Theatersaal findet, „in dem sich die Besucher irrsinnig wohlfühlen“, macht den Intendanten stolz und dankbar. Und dass im eben eröffneten modernen Gemeindeamt das Herbsttagebüro als fixe Einheit eingerichtet wurde, empfindet er auch als Zeichen der Wertschätzung durch die Gemeinde und Bürgermeister Franz Wurzer. „Er ist ein Ermöglicher“, sagt Garschall.

In der mit klingenden Namen der Operettenszene besetzten „Wiener Blut“-Inszenierung fällt Opernstar Daniela Fally auf, die hier ihr Regiedebüt gibt. Der Zuspruch sei bestens, so Garschall, eine Zusatzvorstellung wurde bereits fixiert.

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Beim Festival (www.herbsttage.at) gibt’s noch das Gastspiel der Kinderproduktion „Tony Makkaroni – Ohrenschmaus im Festspielhaus“, die Matinee zum 70. Geburtstag von Publikumsliebling Willi Narowetz und das „Konzert für alle“ bei freiem Eintritt am Nationalfeiertag.

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