Politik/Inland

Blümel wirft ZiB2-Anchor Falschinformation vor

Nach dem ZiB2-Interview am Dienstagabend im ORF wehrt sich Finanzminister Gernot Blümel gegen Behauptungen und Fragen von ZiB-Anchor Armin Wolf. Vor allem, so Blümel, soll Wolf von der Opposition falsche Informationen zugespielt bekommen haben. Der sieht keine Verfehlungen.

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Wolf reagierte auf KURIER-Anfrage gelassen: "Heute hat mich Herr Blümel angerufen, mir ein Email vorgelesen und mich gefragt, ob es sich dabei um das Mail von gestern handeln würde. Das habe ich ihm bestätigt. Ich wusste nicht, dass der Finanzminister bei mir für ein Facebook-Posting recherchiert hat, aber inhaltlich ist seine Schilderung unseres Telefonats ebenso korrekt wie meine gestrige Frage in der ZIB2.

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Der Finanzminister meint, dass auch Bundespräsident Alexander Van der Bellen mit den, aus seiner Sicht, falschen Informationen getäuscht werden solle.

Hier das besagte ZiB-2-Interview mit Armin Wolf:

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Bereits zuvor wehrte sich der Finanzminister auf seiner eigenen Facebook-Seite gegen die Angriffe im ZiB-Interview mit Armin Wolf.

Am Abend meldete sich der Mediensprecher und Generalsekretär der ÖVP, Axel Melchior, per Aussendung und forderte eine Klarstellung und Entschuldigung. Als "eine der meistgesehenen Nachrichtensendungen unseres Landes obliegt der ZIB2 eine besondere Verantwortung gegenüber allen Seherinnen und Sehern", so Melchior. „Wenn dieser Verantwortung nicht Rechnung getragen wird und Interview-Gäste mit nachweisbaren Fehlinformationen konfrontiert werden, darf keinesfalls sofort wieder zur Tagesordnung übergegangen werden. Denn dabei handelt es sich um einen untragbaren Verstoß, der in dieser Art und Weise schlicht und ergreifend nicht passieren darf.“

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Unterdessen sieht der Verfassungsgerichtshof (VfGH) die Zuständigkeit für die - von der Opposition gewünschte - Exekution der Aktenlieferungen von Finanzminister Gernot Blümel (ÖVP) an den Ibiza-U-Ausschuss nicht bei sich, sondern bei Bundespräsident Alexander Van der Bellen.

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