Politik/Ausland

Von wegen Abstand: Deutscher Gesundheitsminister zwängte sich in Lift

1,5 Meter Abstand – diese Regel gilt derzeit in Deutschland, um mögliche Corona-Infektionen zu vermeiden. Der Mann, der wohl am vehementesten die Einhaltung dieser Regel fordert, hat sie am Dienstag gebrochen: Deutschlands Gesundheitsminister Jens Spahn.

Bei einem Besuch in der Uni-Klinik Gießen zwängte sich Spahn gemeinsam mit Hessens Ministerpräsident Volker Bouffier, Kanzleramtschef Helge Braun, Axel Wintermeyer, dem Chef der hessischen Staatskanzlei, und Ärzten der Klinik in einen Lift. Zwar trugen alle Schutzmasken, doch der Ärger auf Twitter war bald groß:

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Die Polizei meinte, der Sache nachzugehen.

Auch für den Regierungspartner SPD war der Auftritt ein gefundenes Fressen – SPD-Gesundheitssprecher Karl Lauterbach schrieb etwa: „Das Photo zeigt sehr genau, wie es nicht gemacht werden sollte. Dazu in einer Uniklinik. Uff. Hoffentlich war niemand infiziert.“

Spahn räumte seinen Fehler ein und gelobte, das nächste Mal die Stiege zu nehmen.

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