Chronik/Oberösterreich/Linz

Bevölkerungsbilanz 2022: Mehr als 2.700 neue Linzer

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Im vergangenen Jahr haben 2.700 Menschen mehr als im Vergleich zum Vorjahr Linz als ihren Hauptwohnsitz gemeldet. Auch bei den Geburten und Eheschließungen geht die Tendenz nach der Pandemie wieder nach oben.

Mit 1. Jänner 2023 verzeichnet das lokale Melderegister 211.414 Hauptwohnsitze und 25.726 Nebenwohnsitze in Linz. Dies ergibt ein großes Plus von 2.724 Hauptwohnsitzen im Vergleich zu 2022. Im Jahr davor hatte Linz einen Zuwachs von 878 Hauptwohnsitzen.

Die Veränderungen des Bevölkerungsstandes ergeben sich durch Geburten, Sterbefälle und Wanderungsbewegungen. Insgesamt sind am 1. Jänner 231.884 Menschen in Linz mit einem Wohnsitz gemeldet, 20.470 davon mit einem oder mehreren Nebenwohnsitzen.

Geburten steigen wieder

Bei den Geburten gibt es seit der Covid-Pandemie nun erstmals wieder einen Anstieg. Insgesamt kamen im Jahr 2022 in Linz 2.100 Kinder, 58 mehr als im Jahr davor, zur Welt. Weiterhin negativ ist die Geburtenbilanz, also die Differenz zwischen Geburten und Sterbefällen. Mit 2.203 Sterbefällen ist die Zahl fast gleich hoch wie 2021, 20 Personen mehr sind verstorben. Hierin widerspiegeln sich auch die 391 Todesfälle, die bislang direkt auf eine Covid-Infektion zurückzuführen waren.

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Hana und Mateo waren die beliebtesten Vornamen

Hana und Mateo waren im vergangenen Jahr in Linz die häufigsten Namensgebungen bei den Neugeborenen. Etymologisch zusammengefasst wurde bei den Mädchen der Vorname Hana 31 Mal gezählt. Auf Platz zwei findet sich Sophia mit 29 Namensgebungen, als dritthäufigster Name wurde Emilia gewählt.

Bei den Buben rückte mit 26 Namensgebungen Mateo auf Platz eins. Der zweitbeliebteste Name in Linz im vergangenen Jahr war Luca (20 Mal), auf Platz drei findet sich Elias (17 Mal).

Eheschließungen gestiegen

Im Jahr 2022 fanden 717 Eheschließungen und 37 Partnerschafts-Eintragungen in Linz statt. Im Jahr 2021 waren es zum Vergleich 671 Eheschließungen und 46 eingetragene Partnerschaften. Bei den Eheschließungen ist die Tendenz nun wieder eindeutig steigend und nähert sich an jene vor der Pandemie an.

Coronabedingt kam es in den Jahren 2020 und 2021 immer wieder zu Terminverschiebungen und Stornierungen. Das Niveau von 2019 ist jedoch bei weitem noch nicht erreicht.