Wirtschaft/Karriere

Nicola Filzmoser ist Alumna des Jahres 2020

Fachhochschule oder Uni? Viele junge Menschen sind sich nach der Matura unsicher, welchen der beiden akademischen Wege sie einschlagen sollen. Für eine Fachhochschule spricht jedenfalls, dass Studierende nicht von reinen ProfessorInnen unterrichtet werden, sondern von PraktikerInnen aus dem echten Leben.

Es wird praxisorientiert gearbeitet und an Projekten getüftelt, die nicht selten in Kooperation mit Unternehmen oder anderen Auftraggebern umgesetzt werden. So kann man auch erste berufliche Kontakte knüpfen.

Weg in die Selbstständigkeit

Bei Nicola Filzmoser hat das Studium an der FHWien der WKW einen wichtigen Grundstein für ihren Werdegang als Jung-Unternehmerin gelegt. Für diesen mutigen Weg wurde sie von der FH mit dem Award „Alumna des Jahres 2020“ ausgezeichnet.

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„An der FH habe ich gelernt, wie man Kunden und Investoren von einer neuen Produktidee überzeugt. Das hat mir bei Start-up-Wettbewerben und beim Crowdfunding geholfen“, erklärt die Preisträgerin. „Mit einem FH-Praktikum bei einem Start-up bin ich in diesen Bereich hineingerutscht.“

App als digitale Therapie

Mit nur 23 wagte die Absolventin des Bachelor-Studiengangs Kommunikationswirtschaft den Schritt in die Selbstständigkeit und gründete in Großbritannien das Unternehmen Happyr Health, um Kindern mit chronischen Migräneschmerzen mit einer App zu helfen.

Meine eigene Vergangenheit mit Migräne seit der Kindheit motiviert mich dabei sehr“, so die Gewinnerin über ihr berufliches Engagement.