Wirtschaft/Immo

Fotos und Bilder aufhängen - so geht's!

Kunst wertet Räume auf. Egal, ob Original, Nachdruck, Foto, Grafik oder Zeichnung, ob mit Rahmen oder ohne. Vor allem Fotos machen auch ohne Bilderrahmen eine gute Figur. Außergewöhnliche Stücke wirken am besten, wenn sie für sich allein hängen. Drucke und Fotos sehen in der Gruppe besonders gut aus. Das Stiegenhaus oder den Gangbereich schmücken horizontale oder vertikale Bild-Reihen mit großzügigen Zwischenräumen.

Damit rasterförmige Einheiten wirklich gut aussehen, müssen die Bilder dieselbe Größe haben und die Abstände exakt gleich sein. Bilder verschiedener Stile und unterschiedlicher Größen kann man in lockeren Gruppen aufhängen. Am besten legt man die Bilder auf dem Boden aus und verschiebt sie so lange, bis die Anordnung passt. Erst dann kommen Hammer und Nägel ins Spiel.

Für kleine und leichte Bilder genügt ein Nagel. Damit der Hammer nicht versehentlich die Finger trifft, kann man sehr kleine Nägel mit der Zange oder einem Stück Karton (durch das man den Nagel steckt) festhalten.

Alle Inhalte anzeigen

Große Bilder werden am besten mit zwei Bilderhaken befestigt. So hängen sie sicher und man kann sie gerade ausrichten. Am besten schlägt man einen Nagel ein, misst den Abstand zum zweiten Aufhängepunkt und markiert diesen mit einem Bleistift. Bevor der zweite Nagel eingeschlagen wird, unbedingt mit einer Wasserwaage überprüfen, ob die Höhe stimmt.

Schwere Bilder müssen mit Dübel und Schraube befestigt werden. Vor allem in der Altbauwohnung kann das eine Herausforderung sein. Ein zum Dübel passendes Loch zu bohren ist fast unmöglich, weil meistens der Rand ausreißt. Wenn das Malheur vom Bild überdeckt wird, ist das kein Problem. Ist das Loch aber für den Dübel zu groß, wird das Bild nicht halten.

Der Trick der Profis: Gips-Pads. Die dünnen, runden Gips-Platten werden kurz ins Wasser getaucht, um den Dübel gewickelt und fest in das Bohrloch gedrückt. Nach etwa einer halben Stunde sollte der Gips trocken sein. Dann kann man die Schraube eindrehen und das Bild aufhängen.

Die Bilder in diesem Artikel stammen aus dem Buch "get creative!" von Abigail Ahern, erschienen im DVA Verlag.