Wirtschaft/Immo

Design der Woche: Innovative Einzelstücke

Wenn Vera Purtscher designt, steht Funktionalität an oberster Stelle. Dafür setzt sie sich schon mal gern tagelang in Restaurantküchen und berät sich mit Köchen und Kellnern.

"Ich bin Architektin und damit technisch versiert. Bei meinen Entwürfen müssen Funktion und Design stimmen“, sagt die Vorarlbergerin. Wenn sie etwas entwickelt, dann immer mit voller Hingabe. "Es muss was Neues sein. Was es schon gibt, interessiert mich nicht“, sagt Purtscher.

Bei der Glasserie SinStella gab ein Haubenkoch den Anstoß, der über die teuren Glasbruch-Verluste in der Spitzengastronomie jammerte. Ein kleines Eckerl am Fuß ausgebrochen, der Stiel beschädigt, schon muss man das teure Glas entsorgen.

"Meine Idee war es, die Glasteile voneinander zu trennen. Und weil ich eine Liebhaberin von Skulpturen bin, wollte ich das Getränk in die Höhe bringen, auf ein Podest: Der Sockel sollte eine kleine, funkelnde Skulptur sein“, erklärt sie.

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SinStella wurde in einem mehrjährigen Prozess perfektioniert. Den Sockel muss Purtscher aus China importieren, "das ist ein optisches, prismatisches Glas, ein K9-Glas, ohne Einschlüsse.Es ist makellos. Die Chinesen haben ein Monopol darauf.“

Die Einsätze, also etwa die Champagnerflöte, aber auch andere kleine Glastellerchen, werden von einem Salzburger Glasmeister gemacht.

Für Vera Purtscher erfüllt das stiel- und fußlose Champagnerglas die Ansprüche eleganten Trinkens. Diese Eleganz hat auch dem Britischen Königshaus gefallen.

Die Gläser sind im "Royal Wedding Album“ von Harry und Meghan abgebildet. "Und Spitzenkoch Gabriel Kreuther in New York ist der Mutige, der die Glasserie in sein Restaurant aufgenommen hat“, sagt Vera Purtscher.

Infos und Order unter: www.verapu.re