"Shameless": Die Idylle in der amerikanischen Armut
Familie Gallagher hat Sorgen: Die Mutter ist weg, der Vater betrunken, der Kühlschrank leer. Die Grundlage für ein Meisterwerk des US-TV, jetzt im ORF.
Oft ist weniger mehr. Fiona Gallagher, ungefähr Anfang zwanzig, muss sich und ihre fünf Geschwister mit mehreren Mindestlohnjobs über Wasser halten. Das eigentliche Familienoberhaupt, Frank Gallagher, ist ein Trinker, der sich die Invalidenrente einer Verstorbenen erschlichen hat. In einer der schlechteren Gegenden Chicagos wachsen die Kids auf und schlagen sich in „Shameless“ mehr oder weniger schlecht durch den Alltag in der Vorstadt: Sie trinken, kiffen, prügeln sich und lieben einander und andere.
Sex ist die einzig ständig verfügbare Vergnügung und taucht in der Serie auch sehr explizit immer wieder auf. In den USA zeigt der Pay-TV-Sender Showtime ab Jänner die vierte Staffel, der ORF zieht nun für Österreich nach und bringt ab Montag Shameless um 23.25 Uhr auf ORFeins.