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Mochi-Reiskuchen: Ist der Verzehr lebensgefährlich?

Rund, klein und klebrig: Japanische Reisküchlein, sogenannte Mochis, werden in Asien traditionell vor allem zu Neujahr gegessen. Auch in unseren Breiten werden die aus Klebereis hergestellten und mittels Dampf gegarten Kuchen immer beliebter.

Immer wieder Todesfälle

Auf den ersten Blick scheinen die weichen, zähen Küchlein, die pikant oder süß zubereitet werden, harmlos. Wegen ihrer Klebrigkeit und der Tradition, möglichst viele Mochis zur Feier des neuen Jahres zu essen, kommt es in Japan aber jedes Jahr zu Todesfällen durch Ersticken. Wie die BBC berichtet, sind 90 Prozent der wegen Erstickungsgefahr in der Notaufnahme behandelten Patienten zu Silvester laut japanischen Medien über 65 Jahre alt.

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Auch in den vergangenen Tagen kam es erneut zu tragischen Zwischenfällen. Zwei Menschen starben, weil sie an den klebrigen Reisbällchen erstickten. In der Silvesternacht im Jahr 2014 starben neun Menschen – die höchste Zahl der Todesopfer bisher.

Nachdem beim Jahreswechsel 2004 drei Menschen an den Kuchen erstickten, erteilten japanische Behörden Ratschläge für den Verzehr der Neujahrs-Reisbällchen. "Wir rufen die Bevölkerung, vor allem ältere Menschen, auf, die Bällchen vor dem Essen in kleine Stücke zu schneiden", sagte ein Sprecher der Feuerwehr damals. Sie sollten zudem gut gekaut werden.

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Das Geheimnis liegt also in der Kauzeit. Nur wer die Küchlein lange genug zerbeißt und einspeichelt, kann verhindern, dass der Bissen in der Luft- statt in die Speiseröhre landet. Alternativ kann man die Kuchen auch in kleine Stücke zerteilen, anstatt einfach abzubeißen. Im Ganzen sollten Mochis nie verzehrt werden.