Sport/Bundesliga

Austria: Wolfsberg als letzter Schritt zum Ziel

Ausnahmsweise wäre die Schützenhilfe des Erzrivalen willkommen: Gewinnt die Austria am Samstag in Wolfsberg (18.30 Uhr/live auf Sky Austria), und siegt Rapid am Sonntag gegen Sturm, dann wäre den Violetten der zweite Platz fast nicht mehr zu nehmen, dann hätten sie ihr Saisonziel erreicht.

Mit vier Siegen aus den letzten fünf Spielen haben sich die Veilchen eine gute Ausgangsposition für die letzten drei Runden der Meisterschaft erarbeitet: "In Blickrichtung Rang drei sieht es schon sehr gut aus", rechnet Trainer Thorsten Fink vor. Platz drei würde auch schon zum Favoritner Glück reichen, doch "wir wollen jetzt gegen den WAC nachlegen und bis zum Schluss auch Platz zwei verteidigen".

Die System-Umstellung von 4-2-3-1 auf 4-3-3 ist eines der Erfolgsgeheimnisse der letzten Wochen, zumal Spielmacher Raphael Holzhauser viel offensiver und damit effektiver agiert. "Es ist völlig normal, dass man während der Saison immer wieder an kleinen Schrauben dreht und neue Reize setzt. Wir sind dadurch defensiv stabiler geworden. Auch Larry Kayode profitiert von dieser Umstellung. Er arbeitet jeden Tag konzentriert und ist richtig gut drauf, gut in Form und hat Selbstvertrauen", weiß Fink.

Kayode visiert den Schützenkönig an

Kayode hat sein persönliches Ziel, den Titel des Schützenkönigs, im Visier. Auch da können die Rapidler behilflich sein, wenn sie Treffer von Sturms Alar verhindern. "Ich will der Beste sein", betont der selbstbewusste Kayode. "Für einen Stürmer ist der Titel Schützenkönig immer wichtig." Mit Toren möchte sich Kayode in die Auslage für Vereine aus besseren Ligen schießen. Auch die Austria hätte nichts dagegen, wenn sie mit dem Stürmer viel Geld verdienen könnte.

Trainer Fink zeigt sich zufrieden, dass man nach der schlechten Phase die Kurve zurück in die Erfolgsspur gekriegt hat. Mit einer taktischen Umstellung, für die sich auch Sportdirektor Franz Wohlfahrt ausgesprochen hatte. "Jetzt sind wir genau da, wo wir hinwollten. Ich habe auch nach den vier Niederlagen nicht an uns gezweifelt, wir wissen, was wir können", sagt Thorsten Fink.

Der WAC sollte sich vor einer Heimniederlage hüten, denn sonst werden die verbleibenden zwei Runden im Abstiegskampf womöglich noch zur Nervenschlacht.