Kolumnen/Im Bild

Grenzenlos

Ein schöner, weihnachtlicher Gedanke, gehört in den „Seitenblicken“, in einem Bericht über die Concordia Privatstiftung, die Hilfsprojekte für Kinder in Osteuropa unterstützt – Pater Markus Inama sagte da: „Barmherzigkeit kann nicht dort aufhören, wo es meine Leute sind, sie muss weiter sein.“ Und der Unternehmer Hans Peter Haselsteiner ergänzte: „Es bleiben immer noch viele, viele Menschen über, um etwas zu bewirken. Etwas zu tun, ist eine sehr schöne Aufgabe.“ Das ist eine logische Überlegung: Die Nächstenliebe ist ein weites, grenzenloses Land – denn jeder Nächste hat wieder einen Nächsten. Es sei denn, man ist sich selbst der Nächste.

In der Sendung „Willkommen Österreich“ sagte Teamfußballer Marc Janko, angesprochen auf Österreichs EM-Auslosung: „Ich warne vor Ungarn. Die Ungarn sind gut darin, jemandem die Grenzen aufzuzeigen.“ Keine Ahnung, ob das beabsichtigt war, aber da ist eine gute Wuchtl in dem Satz versteckt.