Chronik/Wien

WK will 13A durch Begegnungszone fahren lassen

Die Wiener Wirtschaftskammer (WK) lässt mit einem neuen Vorschlag bezüglich Busse in der Mariahilfer Straße aufhorchen. Der 13A soll mittelfistig bekanntlich aus der viel diskutierten Fußgängerzone auf der Mariahilfer Straße verbannt werden. Stadt und Wiener Linien suchen derzeit nach einer neuen Route. Wirtschaftskammerpräsidentin Brigitte Jank will den Bus zwar ebenfalls aus der Fuzo verbannen, ihn allerdings weiterhin auf der "Mahü" fahren lassen - und zwar durch die untere Begegnungszone, wie Jank heute, Montag, in einer Aussendung mitteilte.

Geht es nach der Wiener Kammer, würde der 13A Richtung Alser Straße künftig also nicht mehr - von der Amerlingstraße kommend - in die Shoppingmeile einbiegen, sondern die Schadekgasse hinunter bis zum Haus des Meeres und dann weiter über die Windmühlgasse fahren. Dort soll er dann die Mariahilfer Straße stadtauswärts durch die Begegnungszone bis zur Kirchengasse und von dort weiter über die bisherige Route brummen.

Jank sieht in ihrer Variante mehrere Vorteile: Die Bus umfahre damit die Fuzo komplett, müsse aber nicht in beide Richtungen durch die Neubaugasse geschickt werden. Außerdem werde der untere Abschnitt der Einkaufsstraße an eine "hochrangige" Buslinie angebunden und die Streckenänderung wäre ohne großen (Kosten-)Aufwand zu realisieren, versicherte die Kammerchefin. "Unser Vorschlag berücksichtigt die Bedenken aller Seiten - jene der Kaufleute, für die der Bus ein wichtiger Frequenzbringer ist, ebenso wie jene der Busfahrer, die nicht durch die Fußgängerzone fahren möchten", meinte sie.

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