Probleme bereitet allerdings die Buslinie 13A, die durch die Fußgängerzone führt. Nach nur drei Tagen wird der Bus aus der Fuzo wieder verbannt. "Es wurde einfach zu gefährlich", schildert Leopold Wurm, Betriebsrat bei den Wiener Linien.

© Jörg Tschürtz

Wien
08/27/2013

Mariahilfer Straße: Neue Übergangslösung für 13A

Buslinie wird am Samstag großräumig umgeleitet.

Die Wiener Linien haben am Dienstag eine neue Übergangslösung für die Buslinie 13A auf der Mariahilfer Straße präsentiert. Vergangenen Samstag war die Linie noch zweigeteilt worden, am kommenden wird die Einkaufsmeile großräumig umfahren. Die Busse sind ab der Haltestelle Neubaugasse (U3) in Richtung Alser Straße/Skodagasse über Schadekgasse – Gumpendorfer Straße – Getreidemarkt – Museumstraße – Neustiftgasse - Kellermanngasse unterwegs. Zwischen den Stationen Neubaugasse und Kellermanngasse wird nicht gehalten (siehe Grafik). Die Verkehrsänderung gilt am Samstag zwischen 9.00 Uhr und 19.00 Uhr.

Hintergrund der vorläufigen Streckenführung ist die Weigerung der 13A-Chauffeure, durch die neue Fußgängerzone auf der Mariahilfer Straße zu fahren. Deshalb wird nun an einer generellen neuen Route gefeilt. "Ziel der Neu-Planung ist, dass der 13A die Fußgängerzone auf der Mariahilfer Straße nicht mehr befahren, sondern nur noch queren wird", heißt es von den Wiener Linien.

Vassilakou erfreut

Im Wiener Rathaus wird die Entscheidung der Wiener Linien mit Wohlwollen zur Kenntnis genommen: Man sei sehr erfreut, dass die Linie nicht geteilt wird, betonte ein Sprecher von Verkehrsstadträtin Maria Vassilakou (Grüne). Es habe "intensive Gespräche" mit den Verkehrsbetrieben dazu gegeben.

Unterdessen warnt die FPÖ vor Umsatzeinbußen bei den Geschäften - da Parkplätze und Umkehrmöglichkeiten im Zuge der Neugestaltung der Einkaufsmeile "vernichtet" worden seien. Die Schadstoff- und Lärmbelastung würde durch bis zu zehn Mal längere Fahrtwege ansteigen, zeigte sich FP-Verkehrssprecher Toni Mahdalik in einer Aussendung besorgt.

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