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Diese Milch-Alternativen können gefährlich für Kinder sein

Keine Experimente mit Kindern unter einem Jahr, warnen französische Ärzte: In einem Bericht im Fachmagazin Acta Paeditrica betonen sie, dass Mutter- oder Formelmilch nicht durch Milchalternativen ersetzt werden darf. Im Rahmen einer Umfrage bei 310 französischen Kinderärzten fand man 34 Kinder, die körperliche Folgeschäden davontrugen, nachdem sie als Kleinkind mit Milchalternativen gefüttert wurden.

Die Kinder erhielten etwa Milch aus Mandeln, Cashews, Reis oder Soya. Jedes dritte Kind war unterernährt. Außerdem hatten die betroffenen Kinder Einschränkungen beim Wachstum, beim Gewicht, sie litten unter Eisenmangel, Kalziummangel, niedrigem Vitamin D und anderen Mangelerscheinungen, berichtet Studienautorin Dr. Julie Lemale vom Hôpital Trousseau in Paris.