Wirtschaft/Immo

Österreicher sind bei Immobilienwahl "erdverbunden"

Die Österreicher sind bei der Immobilienwahl "erdverbunden": 66 Prozent wünschen sich ein Haus im Eigentum, 25 Prozent eine Eigentumswohnung. Für eine Mietwohnung würden sich nur sieben Prozent, für ein Haus zur Miete überhaupt nur zwei Prozent erwärmen. Das ergab eine Trendstudie der Integral Markt- und Meinungsforschung im Auftrag des Online-Portals ImmobilienScout24.

38 Prozent besitzen derzeit ein Eigenheim. Für das Wohnen werden pro Monat durchschnittlich 560 Euro ausgegeben. Könnten die Menschen in Österreich es sich aussuchen, würden sie am liebsten auf 140 Quadratmetern leben. Derzeitige Realität, statistisch gesehen: 107 Quadratmeter. Auf dem Wunschzettel ganz oben stehen Balkon, Loggia oder Terrasse (97 Prozent). Für 92 Prozent der 1.000 Befragten ist eine Garage oder ein Carport Bestandteil der idealen Immobilie und schlägt sogar den Wunsch nach einem Garten (82 Prozent). Fast jeder Zweite (46 Prozent) träumt von einem Swimmingpool.

Immerhin jeder Vierte plant laut der Trendstudie eine Übersiedlung in den nächsten fünf Jahren. 46 Prozent von ihnen ziehen in eine Mietwohnung, 27 Prozent in ein Eigenheim und 16 Prozent in eine Eigentumswohnung.

Wer den Wohnort wechselt, zieht in ein Dorf, ins Umland einer Großstadt oder an den Stadtrand (73 Prozent) beziehungsweise in eine Kleinstadt (elf Prozent). Von Großstädten fühlen sich nur 16 Prozent der Menschen angezogen. Die optimale Umgebung ist gut an öffentliche Verkehrsmittel angebunden (84 Prozent), weist eine gute ärztliche Versorgung (86 Prozent) und entsprechende Einkaufsmöglichkeiten auf (81 Prozent). Ebenfalls von Bedeutung: Nähe zur Natur (80 Prozent) und gute Parkmöglichkeiten (80 Prozent).