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Ottfried Fischer als „Ösi“ undercover

Der berühmteste Bayer seit Beckenbauer fühlt sich in Österreich sauwohl. „Ich mag euer Land so sehr, weil es hier nicht so eine Unterscheidung zwischen U und E gibt (Unterhaltung und Elite, Anm.) – außerdem werde ich ja oft für einen Österreicher gehalten“, so Ottfried Fischer nach der Uraufführung seines neuen Stücks „Wandogo“ in der Wiener Volksoper.

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Als getarnter „Ösi“ nahm sich Otti, der am 7. November seinen 60. Geburtstag feierte, nach der ausverkauften Vorstellung viel Zeit, um Autogramme zu schreiben.

Seine Biografie („Das Leben ein Skandal: Geschichten aus meiner Zeit“, Langen Müller, 19,90 Euro) signierte er dabei besonders gern. Von der Premierenfeier, bei der ihm neben Volksoperndirektor Robert Meyer auch „Mona“-Filmproduzent Thomas Hroch und Schauspieler Wolfgang Böck gratulierten, hatte es Fischer nicht weit, um zu seiner Lieblingsbar überzusetzen. Zehn Meter nur, auf einen „Absacker“ in Carlo Bahrers legendäres Künstler-Refugium „Inkognito“.

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Mit Christoph Fälbl und Maria Lahr stieß Otti nachträglich auf sein Wiegenfest an. „Mir hat Wandogo sehr gut gefallen. Die Musik war besonders beeindruckend. Es ist bewundernswert, wie er innerhalb von zwei Monaten das Stück auf die Beine gestellt hat!“, schwärmte die Malerin Lahr in allen Farben. Sie konnte mit Fischer leider nicht bis zum ersten Sonnenstrahl feiern: „Ich muss ganz in der Früh meinen Zug nach Salzburg erwischen“, klagte sie, „ein wichtiger Termin, bei dem ich fit sein sollte ...“ Die Parkinson-Erkrankung Ottis blieb nur ein Randthema: „Er meistert sein Schicksal großartig und lacht es direkt aus!“, so das einstimmige Bulletin.