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Hoermanseder legt die Peitsche weg

Für die Sommerkollektion 2016 hat die Österreicherin Marina Hoermanseder, die in Deutschland lebt und bereits zu den fixen Größen der Fashion Week Berlin gehört, die Trachten der österreich-ungarischen Monarchie studiert, wie im PR-Text zur Show vorab zu lesen war.

Kommerzieller

Die neuen Entwürfe der 30-Jährigen sind jedenfalls mädchenhafter, leichter und vor allem tragbarer geworden als ihre vorangegangenen Kollektionen. Die Esmod-Absolventin zeigt sich kommerzieller, ihr Grundstil ist Hoermanseder dabei aber nicht abhanden gekommen. Die für sie typischen Lederelemente bleiben und werden filigran und in hellen Farben präsentiert.
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Den Fetisch-Look setzt sie jetzt viel subtiler ein, die Peitsche hat Hoermanseder für den Sommer 2016 beiseite gelegt. Ein bisserl experimentell darf es aber schon noch sein - einige Korsetts wurden durch 3D-Drucker realisiert, als "Signature Stücke" der Kollektion gehen die blütenbestickten Röcke in pittoresker Tulpenform durch.
Im Garten des Kronprinzenpalais' war die Show zu sehen, die Assoziationen mit den Couture-Schauen in Paris zuließ und damit zu den besten Defilees der Fashion Week gehörte.

Die Kollektion

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