Sport/Fußball

Ein Gewaltschuss brachte Admira den Sieg

Didi Kühbauer hatte vor der Partie gegen Mattersburg verkündet: "Wir sind Favorit." Erstmals begegnete er seinem Ex-Klub auf Augenhöhe, als Trainer einer Bundesliga-Mannschaft. Vor zwei Jahren hatte er als Außenseiter mit den Amateuren von Admira Mattersburg aus dem Cup geworfen. Jetzt zeigte er Selbstbewusstsein und übernahm die Favoritenrolle. Zwei seiner ehemaligen Mitspieler glaubten es ihm, machten der Admira anfangs das Leben leicht.

Ilco Naumoski wurde seinem Image als Heißsporn wieder einmal gerecht. Schon nach acht Minuten stellte er Schwab ein Bein, obwohl der Ball längst weg war. Schiedsrichter Lechner zeigte ihm sofort Rot.

Thomas Borenitsch ließ einen nicht allzu starken Schuss von Schwab nach vorne abklatschen. Ouedraogo stand genau richtig und erzielte das 1:0 (19.).

Die Admiraner hatten ambitioniert und mit Torchancen begonnen, schalteten aber trotz Führung und einem Mann mehr auf dem Feld zurück. Das sollte sich rächen. Nicht, weil Mattersburg immer wieder bei Standardsituationen gefährlich wurde. Sondern weil Tormann Berger das mit der Favoritenrolle nicht wahrhaben wollte. Er patzte bei einer Flanke, Pöllhuber glich aus.

Nach Dibons Ausschluss schien das Remis besiegelt. Doch Drescher brachte mit einem Gewaltschuss doch noch den Sieg für Kühbauers Favoriten.

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