Politik/Ausland

Boris Johnson: Heimliche Hochzeit in Westminster

Wie britische Medien berichten, hat der englische Premierminister am Samstag seine Lebensgefährtin Carrie Symonds geheiratet.

Die Zeremonie fand unter größter Geheimhaltung statt - es waren nur 30 Gäste geladen und die wurden erst kurz vorher von der Trauung informiert. Für die Hochzeit wählten Johnson und Symonds die katholische Westminster Cathedral unweit der Downing Street.

Gegen 13.30 Uhr waren die Besucher der Kirche hinauskomplementiert worden, berichtet die englische Sun. Mit dabei war auch der einjährige Sohn des Paares namens Wilfred.

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Für die gläubige Katholikin Symonds ist es die erste Ehe, für Johnson die dritte. Seine im Jahr 1987 mit Allegra Mostyn-Owen geschlossene Ehe ließ er sechs Jahre später annullieren, um Marina Wheeler zu heiraten. Mit ihr hatte der konservative Politiker vier Kinder. 2018 trennte sich das Paar. Die Scheidung erfolgte aber erst Anfang 2020, kurz bevor Johnsons Verlobung mit Symonds bekannt wurde. Die Hochzeit hätte eigentlich erst im Juli 2022 stattfinden sollen.

Vor Johnson hatte nur ein Premierminister - Lord Liverpool im Jahr 1822 - im Amt den Bund der Ehe geschlossen. Liverpool heiratete, nachdem seine Frau ein Jahr zuvor gestorben war. Um einen Premierminister zu finden, der sich wie Johnson während seiner Amtszeit scheiden ließ, muss man sogar noch weiter in der Geschichte zurückgehen und zwar bis Augustus FitzRoy, der von 1768 bis 1770 amtierte.