Kultur

Bilderbuch vertonen Urlaub am Gebirgssee in Patagonien

Der Nahuel Huapi ist ein fjordartiger Gletschersee im nördlichen Patagonien in Argentinien. Dorthin hat sich die Band Bilderbuch im Februar 2020 für Songwriting-Sessions zurückgezogen. Sänger Maurice Ernst, Gitarrist Michael Krammer, Bassist Peter Horazdovsky und Schlagzeuger Philipp Scheibl mieteten sich vor Ort ein Haus, dazu Instrumente, die sie im Wohnzimmer und auf der Terrasse aufbauten, und schon konnte es losgehen.

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Das erste Ergebnis dieser Klausur ist der Song „Nahuel Huapi“, der heute, Freitag, zusammen mit „Daydrinking“, einer zweiten Hörprobe aus dem nächsten Album, erscheint. Mit beiden der neuen Songs schlägt die Band etwas andere Töne, als man es vom Durchbruchsalbum „Schick Schock“ von 2015 und Hits wie „Maschin“ und „Bungalow“ gewohnt ist.

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Wie bereits im Frühjahr 2020 angekündigt, gibt es weniger Synthesizer und mehr Gitarren, mehr träumerischen Pop und weniger Experimente als auf den jüngsten Alben „Mea Culpa“ und „Vernissage My Heart“. Und sowohl „Nahuel Huapi“ als auch „Daydrinking“ sind entsprechend der Urlaubsstimmung in Patagonien von einem entspannten, sommerlich leichten Feeling geprägt.

In den Texten zeichnen Bilderbuch das Bild von Stadtmenschen, die vor toxischen Beziehungen in diese Landschaft von tiefblauen Gewässern und silbrigen Gletschern flüchten und dort Natur und Romantik neu entdecken und wertschätzen lernen.

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Ein Veröffentlichungsdatum für das nächste Album steht noch nicht fest. Der Auftritt beim Frequency-Festival am Finaltag, dem 22. August, in St. Pölten, steht aber nach wie vor am Plan.